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Internet-Unternehmensserviceportal USP.gv.at startet österreichweit
NEU seit 1. Jänner 2010
Wirtschaft entlasten: Mehr als 230 Millionen Mal pro Jahr müssen heimische Unternehmen bundesrechtliche Informationsverpflichtungen erfüllen. Mit dem vom Finanzminister initiierten Projekt "Verwaltungskosten senken für Unternehmen" will die Bundesregierung den Unternehmen bis zum Jahr 2010 eine halbe Milliarde Euro und bis zum Jahr 2012 eine weitere halbe Milliarde Euro an Verwaltungskosten ersparen. Mit dem nunmehr am 1. Jänner 2010 erfolgten Start des Unternehmensserviceportals (USP) setzt die Bundesregierung einen weiteren Schritt zur Entlastung der Unternehmen.
Das Projekt "Unternehmensserviceportal" ist eine gemeinsame Initiative von Bundeskanzler und Finanzminister. Das Unternehmensserviceportal wird vom Bundesrechenzentrum im Auftrag des Finanzministers eingerichtet und betrieben. Der Inhalt des Portals wird redaktionell von der Wiener Zeitung betreut, das Unternehmensregister von der Statistik Austria bereitgestellt. Alle Bundesministerien sowie Länder, die Wirtschaftskammer und die Industriellenvereinigung unterstützen dieses Vorhaben. Ziel ist ein zentraler One-Stop-Shop als elektronischer Zugang zu Behörden.
Beim gemeinsamen Aufbau des Portals wird auf die Erfahrungen und die derzeitigen Informationen von HELP.gv.at zurückgegriffen. "Mit dem Bereich für Unternehmen in HELP.gv.at können wir auf Erfahrungen von mehr als zehn Jahren zurückgreifen. Wir kennen daher die Bedürfnisse der Unternehmen. Der existierende Inhalt für Unternehmen aus HELP.gv.at wird daher in das Unternehmensserviceportal übergeführt. Damit schaffen wir eine Fokussierung für Unternehmen im Unternehmensserviceportal und für Bürgerinnen/Bürger im Bürgerportal HELP.gv.at", berichtet Staatssekretär Josef Ostermayer.
Das Unternehmensserviceportal finden Sie seit 1. Jänner 2010 unter www.usp.gv.at.
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
