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Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch

Schülerinnen/Schüler mit anderen Erstsprachen als Deutsch sind grundsätzlich in den Klassenverband integriert.

Falls sie die Unterrichtssprache Deutsch noch nicht oder noch nicht ausreichend beherrschen, stehen ihnen folgende Fördermaßnahmen zur Verfügung:

  • Schülerinnen/Schüler an Volksschulen, NMS, Hauptschulen, Polytechnischen Schulen und an der AHS-Unterstufe können in ihrem 1. Lernjahr und – falls notwendig – auch im 2. Lernjahr einen so genannten "Sprachförderkurs" im Ausmaß von 11 Wochenstunden besuchen. Die Schülerinnen/Schüler werden entweder in Kleingruppen ab acht Teilnehmerinnen/Teilnehmern zusammengefasst oder werden von einer 2. Lehrkraft im Regelunterricht gefördert.
  • Schülerinnen/Schüler, die auch nach dem 2. Lernjahr an einer österreichischen Schule noch einer speziellen Förderung in der Unterrichtssprache Deutsch bedürfen, können am besonderen Förderunterricht in Deutsch (= Deutsch-als-Zweitsprache-Unterricht) teilnehmen.
  • Darüber hinaus gewährleistet der Einsatz von muttersprachlichen Lehrkräften auch die muttersprachliche Bildung der Schülerinnen/Schüler. Teilnahmeberechtigt sind alle Schülerinnen/Schüler, die in ihrem Familienverband (ausschließlich oder teilweise) eine andere Sprache als Deutsch verwenden, unabhängig von ihrer Deutschkompetenz.

Im Rahmen der Initiative "Frühe sprachliche Förderung" werden für Kinder mit anderen Erstsprachen als Deutsch sowie für einsprachige Kinder mit sprachlichen Entwicklungsverzögerungen Sprachfördermaßnahmen in Kindergärten im Jahr vor dem Schuleintritt angeboten.

Stand: 01.07.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Bildung

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