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"Rot-Weiß-Rot – Karte" – Erstantrag

Allgemeine Informationen

Durch das Fremdenrechtsänderungsgesetz 2011 wurde insbesondere mit dem neuen Aufenthaltstitel "Rot-Weiß-Rot – Karte" ein System kriteriengeleiteter und qualifizierter Zuwanderung geschaffen, die aufgrund festgelegter klarer und transparenter Kriterien sowie ohne Quotenregelungen erfolgt.

Die "Rot-Weiß-Rot – Karte" wird erteilt an:

  • Besonders Hochqualifizierte
  • Fachkräfte in Mangelberufen
  • Sonstige- (unselbständige) Schlüsselkräfte
  • Studienabsolventinnen/Studienabsolventen
  • Selbständige Schlüsselkräfte
  • Personen, die über einen Aufenthaltstitel „Daueraufenthalt EU“ eines anderen Mitgliedstaates verfügen

Die Beurteilung über das Vorliegen der Voraussetzungen für die Erteilung einer "Rot-Weiß-Rot – Karte" erfolgt anhand der Anhänge A, B und C des Ausländerbeschäftigungsgesetzes (AuslBG) und § 24 AuslBG und wird durch die zuständige regionale Geschäftsstelle bzw. Landesgeschäftsstelle des Arbeitsmarktservice (AMS) durchgeführt.

Die in den Anlagen A, B und C des AuslBG normierten Kriterien sind in Kategorien unterteilt (Qualifikation, Sprachkenntnisse, Berufserfahrung usw.), wobei pro Kategorie nur eine bestimmte Höchstpunkteanzahl erreicht werden kann.

Eine Zulassung als (unselbständige) Schlüsselkraft gilt für die Beschäftigung bei der im Antrag angegebenen Arbeitgeberin/dem im Antrag angegebenen Arbeitgeber im ganzen Bundesgebiet.

Besonders hochqualifizierte Drittstaatsangehörige haben die Möglichkeit, mit einem speziellen Aufenthaltsvisum (§ 24a Fremdenpolizeigesetz) rechtmäßig in das Bundesgebiet einzureisen und sich für einen Zeitraum von sechs Monaten zum Zwecke der Arbeitssuche aufzuhalten. Voraussetzung für die Ausstellung dieses Visums (sogenanntes "Jobseeker – Visum") durch die Vertretungsbehörde ist neben dem Vorliegen der allgemeinen Visa-Erteilungsvoraussetzungen eine entsprechende Mitteilung der Landesgeschäftsstelle des AMS Wien über das Vorliegen der Voraussetzungen als besonders Hochqualifizierte/besonders Hochqualifizierter.

Die "Rot-Weiß-Rot – Karte" wird für ein Jahr ausgestellt. In weiterer Folge kann je nach Vorliegen der besonderen Voraussetzungen auf insbesondere eine "Rot-Weiß-Rot – Karte plus" oder eine "Niederlassungsbewilligung" umgestiegen werden.

Voraussetzungen

Neben den allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln müssen – je nachdem, ob eine "Rot-Weiß-Rot – Karte" als besonders Hochqualifizierte/Hochqualifizierter, Fachkraft in einem Mangelberuf, sonstige Schlüsselkraft, Studienabsolventin/Studienabsolvent oder selbständige Schlüsselkraft beantragt wird – insbesondere folgende Kriterien erfüllt sein:

Besonders Hochqualifizierte:

  • Erreichen der erforderlichen Mindestpunkte für besonders Hochqualifizierte (mindestens 70 Punkte)
  • Fixer Arbeitsplatz, welcher der Qualifikation der Drittstaatsangehörigen/des Drittstaatsangehörigen entspricht und angemessen entlohnt wird

Die hochqualifizierte Drittstaatsangehörige/der hochqualifizierte Drittstaatsangehörige hat ihrem/seinem Antrag einen Arbeitsvertrag anzuschließen, aus dem die wesentlichen Bedingungen des Dienstverhältnisses, insbesondere die genaue Beschreibung der Tätigkeit, das Ausmaß der Beschäftigung und das vereinbarte Entgelt hervorgehen müssen. Die Arbeitgeberin/der Arbeitgeber hat dabei schriftlich zu erklären, die im Antrag angegebenen Beschäftigungsbedingungen einzuhalten.

Fachkräfte in Mangelberufen:

  • Abgeschlossene Berufsausbildung in einem Mangelberuf, der durch Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz festgelegt wird.
  • Erreichen der erforderlichen Mindestpunkte für Fachkräfte in Mangelberufen (mindestens 50 Punkte).
  • Fixer Arbeitsplatz, für den das nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehende Mindestentgelt bezahlt wird. Sofern die bereits im Betrieb beschäftigten Fachkräfte ein höheres als ihnen nach Gesetz, Verordnung oder Kollektivvertrag zustehendes Entgelt erhalten, ist ein solches in gleichem Ausmaß zu gewähren.

Die abgeschlossene Berufsausbildung in einem solchen Mangelberuf muss mit einem Lehrabschluss vergleichbar sein. Als abgeschlossene Berufsausbildung gilt auch der erfolgreiche Abschluss einer schulischen Ausbildung, die dem Abschluss einer Berufsbildenden Höheren Schule (BHS) in Österreich entspricht.

Das der Ausbildung und jeweiligen Einstufung entsprechende Entgelt ist von der Arbeitgeberin/dem Arbeitgeber vor der Einstellung schriftlich zu gewährleisten und dem Antrag anzuschließen.

Welche Berufe als Mangelberufe anzusehen sind, wird durch Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz festgelegt. Eine genaue Liste der Mangelberufe finden Sie auf der Migrationsplattform der österreichischen Bundesregierung.

Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels "Rot-Weiß-Rot – Karte" als Fachkraft in einem Mangelberuf im Sinne der Fachkräfteverordnung 2014 können bis zum 5. November 2014 gestellt werden.

Eine "Rot-Weiß-Rot – Karte" für diplomierte Krankenpflegerinnen/diplomierte Krankenpfleger und Krankenschwestern kann erst beantragt werden, wenn die Nostrifizierung in Österreich abgeschlossen ist.

Sonstige Schlüsselkräfte:

  • Erreichen der erforderlichen Mindestpunkte (mindestens 50 Punkte)
  • Fixer Arbeitsplatz, für den ein Mindestbruttogehalt von 50 Prozent (für unter 30-Jährige) bzw. von 60 Prozent (für über 30-Jährige) der monatlichen ASVG-Höchstbeitragsgrundlage zuzüglich Sonderzahlungen bezahlt wird
  • Für die zu besetzende offene Stelle steht weder eine Inländerin/ein Inländer noch eine am Arbeitsmarkt verfügbarer Ausländerin/ein am Arbeitsmarkt verfügbare Ausländer zur Verfügung, die/der bereit und fähig ist, die beantragte Beschäftigung zu den gesetzlich zulässigen Bedingungen auszuüben (Arbeitsmarktprüfung)

Dem Antrag ist eine schriftliche Erklärung der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers, die im Antrag angegebenen Beschäftigungsbedingungen einzuhalten, anzuschließen.

Aufgrund des zusätzliche Kriteriums "spezielle Kenntnisse oder Fertigkeiten" in der Rubrik "Qualifikation" der Anlage C des AuslBG, welches alternativ zu einer abgeschlossenen Berufsausbildung gilt, können auch Profisportlerinnen/Profisportler und sonstige Spezialistinnen/Spezialisten, die über keine formelle (Berufs-)Ausbildung verfügen, als "Sonstige Schlüsselkräfte" zuwandern. Für Profisportlerinnen/Profisportler und Profisporttrainerinnen/Profisporttrainer sind ferner Zusatzpunkte vorgesehen.

Studienabsolventen:

  • Erfolgreicher Abschluss eines Diplomstudiums bzw. Masterstudiums, welches (bei einem Diplomstudium zumindest ab dem zweiten Studienabschnitt) an einer inländischen Universität, Fachhochschule oder akkreditierten Privatuniversität absolviert wurde
  • Fixer Arbeitsplatz, für den ein monatliches Bruttoentgelt bezahlt wird, das ortsüblich ist und mindestens 45 Prozent der ASVG-Höchstbeitragsgrundlage zuzüglich Sonderzahlungen beträgt.

Für die Zulassung ausländischer Studienabsolventen ist kein Punktesystem vorgesehen.

Ausländischen Studienabsolventinnen/Studienabsolventen in Österreich, die die Erteilung einer "Rot-Weiß-Rot – Karte" anstreben, kann auf begründeten Antrag im Anschluss an eine "Aufenthaltsbewilligung – Studierender" einmalig bestätigt werden, dass ein weiterer Aufenthalt im Bundesgebiet für einen Zeitraum von sechs Monaten zum Zweck der Arbeitssuche erlaubt ist, sofern die allgemeinen Erteilungsvoraussetzungen für diesen Zeitraum weiterhin vorliegen. Anträge auf eine solche Bestätigung sind rechtzeitig vor Ablauf der Gültigkeitsdauer der "Aufenthaltsbewilligung – Studierender" zu stellen. Findet die Inhaberin/der Inhaber der Bestätigung innerhalb von sechs Monaten eine Arbeit, die ihrem/seinem Ausbildungsniveau entspricht, ist die Beantragung der "Rot-Weiß-Rot – Karte" im Inland zulässig.

Selbständige Schlüsselkräfte:

  • Gutachten der Landesgeschäftsstelle des AMS über den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Erwerbstätigkeit, insbesondere hinsichtlich des damit verbundenen Transfers von Investitionskapital und/oder der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen

Der bei der zuständigen Niederlassungsbehörde eingebrachte Antrag ist an die Landesgeschäftsstelle des AMS weiterzuleiten. Diese hat binnen drei Wochen das erforderliche Gutachten über den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Erwerbstätigkeit, insbesondere hinsichtlich des Transfers von Investitionskapital und/oder der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen zu erstellen.

Ein gesamtwirtschaftlicher Nutzen ist vor allem dann anzunehmen, wenn die beabsichtigte Erwerbstätigkeit der Antragstellerin/des Antragstellers einen über den betrieblichen Nutzen hinausgehenden wirtschaftlichen Nutzen erwarten lässt. Das ist insbesondere dann der Fall, wenn:

  • Mit der Erwerbstätigkeit ein nachhaltiger Transfer von Investitionskapital nach Österreich verbunden ist oder
  • Die beabsichtigte Erwerbstätigkeit neue Arbeitsplätze schaffen oder bestehende Arbeitsplätze sichern wird oder
  • Mit der Niederlassung der Schlüsselkraft ein Transfer von Know-how oder die Einführung neuer Technologien verbunden ist oder
  • Das Unternehmen der Schlüsselkraft wesentliche Bedeutung für eine ganze Region hat

Personen, die über einen Aufenthaltstitel „Daueraufenthalt EU“ eines anderen Mitgliedstaates verfügen:

  • ein freier Quotenplatz muss vorhanden sein
  • Mitteilung des Arbeitsmarktservice gemäß § 20d Z 1, 2, 3 oder 4 AuslBG (besonders Hochqualifizierter, Fachkraft in Mangelberuf, Studienabsolvent, selbständige Schlüsselkraft, sonstige (unselbständige) Schlüsselkraft) muss vorliegen.

Fristen

Die "Rot-Weiß-Rot – Karte" sollte mindestens acht Wochen vor Beginn des Arbeitsverhältnisses beantragt werden.

Anträge auf Erteilung eines Aufenthaltstitels "Rot-Weiß-Rot – Karte" als Fachkraft in einem Mangelberuf im Sinne der Fachkräfteverordnung 2014 können bis zum 5. November 2014 gestellt werden.

Zuständige Stelle

Für die Antragstellung:

Die jeweilige österreichische Vertretungsbehörde im Ausland (Botschaft oder bestimmte Konsulate).
Die Zuständigkeit der Vertretungsbehörde richtet sich nach dem Wohnsitz der Antragstellerin/des Antragstellers.

HINWEIS
Bestimmte Personengruppen sind berechtigt, den Antrag im Inland zu stellen.

Bei "Besonders Hochqualifizierten" gemäß § 41 AbsNiederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG), die früher den Antrag ausschließlich im Inland stellen konnten, ist nunmehr auch die Auslandsantragstellung zulässig.

Für die Erteilung des Aufenthaltstitels:

Die Niederlassungsbehörde, die für den beabsichtigten Wohnsitz der Fremden/des Fremden örtlich zuständig ist

Verfahrensablauf

Anträge von Fachkräften, sonstigen (unselbständigen) Schlüsselkräften und Studienabsolventen werden von der zuständigen Niederlassungsbehörde in Österreich an die nach dem Betriebssitz der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers bzw. bei "Besonders Hochqualifizierten" an die nach dem Wohnsitz der Antragstellerin/des Antragstellers zuständige regionale Geschäftsstelle des AMS übermittelt. Das AMS prüft die besonderen Zulassungsvoraussetzungen und teilt das Ergebnis seiner Prüfung der zuständigen Niederlassungsbehörde mit. Erfüllt die Antragstellerin/der Antragsteller die vorgesehenen Kriterien und entspricht die beabsichtigte Arbeit der Qualifikation des Antragstellers, prüft die Niederlassungsbehörde die sonstigen niederlassungsrechtlichen Voraussetzungen (allgemeinen Voraussetzungen für die Erteilung von Aufenthaltstiteln) und erteilt bei deren Vorliegen die "Rot-Weiß-Rot – Karte".

Anträge von selbständigen Schlüsselkräften werden von der zuständigen Niederlassungsbehörde in Österreich an die nach der beabsichtigten Niederlassung der selbständigen Schlüsselkraft zuständige Landesgeschäftsstelle des AMS übermittelt, welche ein Gutachten über den gesamtwirtschaftlichen Nutzen der Erwerbstätigkeit der Schlüsselkraft erstellt. Bei Vorliegen der besonderen Kriterien als selbständige Schlüsselkraft prüft die Niederlassungsbehörde nach Übermittlung des positiven Gutachtens die sonstigen niederlassungsrechtlichen Voraussetzungen (allgemeine Erteilungsvoraussetzungen) und erteilt bei deren Vorliegen die "Rot-Weiß-Rot – Karte".

Die zuständige Niederlassungsbehörde muss innerhalb von acht Wochen über die Erteilung der "Rot-Weiß-Rot – Karte" entscheiden.

Die Antragstellerin/der Antragsteller muss den Aufenthaltstitel persönlich bei der Niederlassungsbehörde abholen.

Auskünfte über die Dauer des individuellen Verfahrens erhalten Sie bei der zuständigen österreichischen Niederlassungsbehörde. Die Dauer des Verfahrens hängt insbesondere davon ab, ob die Unterlagen vollständig sind.

Erforderliche Unterlagen

  • Gültiges Reisedokument (z.B. Reisepass)
  • Geburtsurkunde oder eine entsprechende Urkunde
  • Lichtbild, das nicht älter als ein halbes Jahr sein darf (Größe: 45 x 35 mm)
  • Nachweis des Rechtsanspruchs auf eine ortsübliche Unterkunft wie beispielsweise Mietverträge, bestandsrechtliche Vorverträge oder Eigentumsnachweise
  • Nachweis über einen Krankenversicherungsschutz (Pflichtversicherung oder eine entsprechende Versicherungspolizze), der alle Risiken abdeckt
  • Nachweis des gesicherten Lebensunterhalts (insbesondere Lohnzettel, Lohnbestätigungen, Dienstverträge, Bestätigungen über Pensions-, Renten- oder sonstige Versicherungsleistungen, Nachweis über Investitionskapital oder eigenes Vermögen in ausreichender Höhe)

Nicht geeignet sind Nachweise bezüglich soziale Leistungen, auf die ein Anspruch erst durch Erteilung des Aufenthaltstitels entstehen würde, insbesondere Sozialhilfeleistungen oder die Ausgleichszulage. 

"Besonders Hochqualifizierte": zusätzlich

  • Zum Nachweis eines Studienabschlusses an einer tertiären Bildungseinrichtung mit vierjähriger Mindestdauer:
    • Urkunde über den erfolgreichen Abschluss des Studiums und
    • Nachweis über den Status der Universität oder sonstigen tertiären Bildungseinrichtung;
  • Zum Nachweis einer Habilitation das Dokument, mit dem diese zuerkannt wird
  • Zum Nachweis des letztjährigen Bruttojahresgehaltes in einer Führungsposition eines börsennotierten Unternehmens oder eines Unternehmens, für dessen Aktivitäten bzw.   Geschäftsfeld eine positive Stellungnahme der zuständigen Außenhandelsstelle vorliegt:
    • Steuerbescheid oder Lohnbestätigung
    • Bestätigung der Dienstgeberin/des Dienstgebers, dass die Antragstellerin/der Antragsteller in einer Führungsposition tätig war und
    • Nachweis, dass das Unternehmen an der Börse notiert ist oder eine positive Stellungnahme der zuständigen Außenhandelsstelle betreffend die Aktivitäten bzw. das Geschäftsfeld des Unternehmens
  • Zum Nachweis einer Forschungs- oder Innovationstätigkeit:
    • Nachweis wissenschaftlicher Publikationen unter Angabe des Titels und der Fundstelle
    • Bestätigung einer Universität oder einer öffentlichen oder privaten Forschungseinrichtung, dass die Antragstellerin/der Antragsteller in der Forschung und Entwicklung oder in der wissenschaftlichen, einschließlich der forschungsgeleiteten akademischen Lehre tätig war, oder
    • Nachweis einer Patentanmeldung mittels Auszug aus dem nationalen oder regionalen Patentregister
  • Zum Nachweis anerkannter Auszeichnungen und Preise eine die Verleihung bestätigende Urkunde
  • Zum Nachweis von Berufserfahrung:
    • Dienstzeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • Zum Nachweis von Kenntnissen der deutschen oder englischen Sprache ein diese Kenntnisse bestätigendes international anerkanntes Sprachdiplom oder Kurszeugnis
  • Zum Nachweis eines Studiums in Österreich (zweiter Studienabschnitt oder Hälfte der ECTS-Anrechnungspunkte) das entsprechende Studienbuch und die entsprechenden Prüfungszeugnisse;
  • Zum Nachweis eines Diplomstudiums oder Bachelor- und Masterstudiums in Österreich eine Urkunde über den erfolgreichen Abschluss dieses Studiums
  • Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz

"Fachkräfte in Mangelberufen" und "Sonstige Schlüsselkräfte": zusätzlich

  • Zum Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung ein entsprechendes Zeugnis oder Diplom
  • Zum Nachweis spezieller Kenntnisse und Fertigkeiten:
    • Dienst- oder Ausbildungszeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • Zum Nachweis der allgemeinen Universitätsreife ein Zeugnis über einen Schulabschluss, der der allgemeinen Universitätsreife entspricht
  • Zum Nachweis eines Studienabschlusses an einer tertiären Bildungseinrichtung mit dreijähriger Mindestdauer:
    • Urkunde über den erfolgreichen Abschluss des Studiums und
    • Nachweis über den Status der Universität oder sonstigen tertiären Bildungseinrichtung
  • Zum Nachweis ausbildungsadäquater Berufserfahrung:
    • Dienstzeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • Zum Nachweis von Kenntnissen der deutschen oder englischen Sprache ein diese Kenntnisse bestätigendes international anerkanntes Sprachdiplom oder Kurszeugnis
  • Für Zusatzpunkte als Profisportlerin/Profisportler oder Profisporttrainerin/Profisporttrainer:
    • Dienstzeugnis und
    • Arbeitsbestätigung
  • Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz

"Studienabsolventen":

  • Zum Nachweis eines Studiums in Österreich (zweiter Studienabschnitt oder Hälfte der ECTS-Anrechnungspunkte) das entsprechende Studienbuch und die entsprechenden Prüfungszeugnisse;
  • zum Nachweis eines Diplomstudiums oder Bachelor- und Masterstudiums in Österreich eine Urkunde über den erfolgreichen Abschluss dieses Studiums
  • Arbeitgebererklärung nach dem Ausländerbeschäftigungsgesetz

Selbständige Schlüsselkraft: zusätzlich

  • Nachweis des Transfers von Investitionskapital oder der Schaffung und Sicherung von Arbeitsplätzen
  • Beschreibung und Ziele der beabsichtigten unternehmerischen Tätigkeit ("Businessplan")
HINWEIS
Ob beglaubigte Übersetzungen aus anderen Staaten anerkannt werden, richtet sich nach den jeweiligen Verfahrensvorschriften. Zur Anerkennung der Dokumente kann beispielsweise eine Apostille erforderlich sein. Weitere Informationen dazu finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für europäische und internationale Angelegenheiten.
HINWEIS
Muss eine fremdsprachige Urkunde im Original gemeinsam mit einer beglaubigten Übersetzung vorgelegt werden, darf die Übersetzung in der Regel nur von beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetschern vorgenommen werden. Eine Liste der in Österreich beeideten und gerichtlich zertifizierten Dolmetscherinnen/Dolmetscher finden Sie auf den Seiten des Bundesministeriums für Justiz. In diese Liste können sich auch Dolmetscherinnen/Dolmetscher aus anderen EWR-Mitgliedstaaten eintragen lassen.

Kosten

  • Gebühr: 100 Euro (bei Erwachsenen: 80 Euro bei Antrag, weitere 20 Euro bei Erteilung; bei Minderjährigen: 50 Euro bei Antrag, weitere 50 Euro bei Erteilung)
  • Personalisierungskosten (Abnahme Foto und Unterschrift): 20 Euro

Rechtsgrundlagen

Zum Formular

Stand: 01.01.2014
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres

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