Produktionsschule – Jugendliche für den Arbeitsmarkt fit machen

Allgemeine Informationen

Die Produktionsschule ist ein niederschwelliges und standardisiertes Angebot für benachteiligte Jugendliche im Anschluss an die Schulpflicht.

Ziel ist es, junge Menschen mit Behinderung bzw. mit Assistenzbedarf, bei denen ein Eintritt in eine weiterführende Berufsausbildung oder dessen erfolgreicher Besuch an Defiziten im Bereich von definierten Basiskompetenzen scheitert, durch individuelle Förderung in eine weiterführende (Aus-)Bildung zu integrieren bzw. sie ausbildungsfit zu machen. In einer Produktionsschule werden sie bei der Bewältigung von Vorfeldproblemen unterstützt und sie erlangen jene Basisqualifikationen, die für eine Anschlussfähigkeit an eine berufliche Ausbildung unerlässlich sind.

Für bestimmte Behindertengruppen gibt es spezielle Unterstützungen (z.B. für gehörlose Menschen aufgrund der Kommunikation in Gebärdensprache).

Zuständige Stelle

Gemeinnützige Einrichtungen zur Hilfe bei der beruflichen Integration bieten die Produktionsschule an.

Das Angebot ist freiwillig und unentgeltlich (die Leistungen werden vom Sozialministeriumservice [früher: Bundessozialamt] gefördert).

Bei Problemen am Arbeitsplatz können Sie sich selbstverständlich auch an die zuständige Arbeiterkammer oder an die zuständige Landesstelle des Sozialministeriumservice wenden.

Zusätzliche Informationen

Stand: 01.01.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
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