Produktionsschule – Jugendliche für den Arbeitsmarkt ausbildungsfit machen

Allgemeine Informationen

Die Produktionsschule ist ein niederschwelliges und standardisiertes Angebot für benachteiligte Jugendliche im Anschluss an die Schulpflicht.

Ziel ist es, junge bis zum vollendeten 21. Lebensjahr (bzw. bis zum vollendeten 24. Lebensjahr bei Jugendlichen Menschen mit Behinderungen, Assistenzbedarf oder sozial-emotionalem Unterstützungsbedarf), bei denen ein Eintritt in eine weiterführende Berufsausbildung oder dessen erfolgreicher Besuch an Defiziten im Bereich von definierten Basiskompetenzen scheitert, durch individuelle Förderung in eine weiterführende (Aus-)Bildung zu integrieren bzw. sie ausbildungsfit zu machen. In einer Produktionsschule werden sie bei der Bewältigung von Vorfeldproblemen unterstützt und sie erlangen jene Basisqualifikationen, die für eine Anschlussfähigkeit an eine berufliche Ausbildung unerlässlich sind.

Für bestimmte Behindertengruppen gibt es spezielle Unterstützungen (z.B. für gehörlose Menschen aufgrund der Kommunikation in Gebärdensprache).

Zuständige Stelle

Trägereinrichtungen bieten Produktionsschulen zur Unterstützung bei der beruflichen Integration an.

Das Angebot ist freiwillig und unentgeltlich (die Leistungen werden vom Sozialministeriumservice (früher: Bundessozialamt) gefördert).

Bei Problemen am Arbeitsplatz können Sie sich selbstverständlich auch an die zuständige Arbeiterkammer oder an die zuständige Landesstelle des Sozialministeriumservice wenden.

Zusätzliche Informationen

Rechtsgrundlagen

Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG)
Stand: 01.01.2019
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
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