Behindertengerechter Arbeitsplatz

Ob ein Arbeitsplatz als "behindertengerecht" (barrierefrei) betrachtet werden kann, ist eine Frage der Ergonomie, also der Arbeitsplatzgestaltung.

Die Arbeitsinspektion kontrolliert in ihrem gesetzlichen Auftrag, ob von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern ergonomische Anforderungen an Arbeitsplätze und an die Barrierefreiheit, wenn Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer mit Behinderungen beschäftigt werden, eingehalten werden.

Für folgende Bereiche werden finanzielle Förderungen angeboten:

  • Schaffung neuer barrierefreier ("behindertengerechter") Arbeits- oder Ausbildungsplätze
  • Adaptierung von bestehenden Räumen (z.B. Sanitäranlagen)
  • Umbau von/Zusatzausstattungen zu Maschinen (z.B. Computer) und Einrichtungen (z.B. Büroräume)
  • Technische Arbeitshilfen (z.B. mobile Lesegeräte für Sehbehinderte):
    • Anschaffung und Instandsetzung der Arbeitshilfen und
    • Ausbildung zum Gebrauch der Arbeitshilfen

Zuständige Behörde ist das Sozialministeriumservice.

ACHTUNG
Beantragen Sie die finanzielle Unterstützung vor dem Kauf und fügen Sie (idealerweise) mehrere Kostenvoranschläge als Anlage hinzu. Beachten Sie, dass Standards von Barrierefreiheit in diversen ÖNORMEN geregelt sind. Dienstgeberinnen/Dienstgeber nutzen dazu den Antrag auf Technische Arbeitshilfen, Dienstnehmerinnen/Dienstnehmer den allgemeinen Antrag auf eine Individualförderung

Rechtsgrundlage

Behinderteneinstellungsgesetz (BEinstG)

Stand: 08.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
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