Behindertengerechter Arbeitsplatz

Ob ein Arbeitsplatz als "behindertengerecht" (barrierefrei) betrachtet werden kann, ist eine Frage der Ergonomie, also der Arbeitsplatzgestaltung.

Die Arbeitsinspektion kontrolliert in ihrem gesetzlichen Auftrag, ob von Arbeitgeberinnen/Arbeitgebern ergonomische Anforderungen an Arbeitsplätze und an die Barrierefreiheit, wenn Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer mit Behinderungen beschäftigt werden, eingehalten werden.

Für folgende Bereiche werden finanzielle Förderungen angeboten:

  • Schaffung neuer barrierefreier ("behindertengerechter") Arbeits- oder Ausbildungsplätze
  • Adaptierung von bestehenden Räumen (z.B. Sanitäranlagen)
  • Umbau von/Zusatzausstattungen zu Maschinen (z.B. Computer) und Einrichtungen (z.B. Büroräume)
  • Technische Arbeitshilfen (z.B. mobile Lesegeräte für Sehbehinderte):
    • Anschaffung und Instandsetzung der Arbeitshilfen und
    • Ausbildung zum Gebrauch der Arbeitshilfen

Zuständige Behörde ist das Sozialministeriumservice (früher: Bundessozialamt).

ACHTUNG
Beantragen Sie die finanzielle Unterstützung vor dem Kauf und fügen Sie (idealerweise) mehrere Kostenvoranschläge als Anlage hinzu. Beachten Sie, dass Standards von Barrierefreiheit in diversen ÖNORMEN geregelt sind. Dienstgeberinnen/Dienstgeber nutzen dazu den Antrag auf Technische Arbeitshilfen, Dienstnehmerinnen/Dienstnehmer den allgemeinen Antrag auf eine Individualförderung
Stand: 01.01.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
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