Hilfe zu "Gebärdensprachvideo" Deutsch | English

Geldleistungen und Soziales

Allgemeine Informationen

Der Grundwehrdienst wird in folgender Höhe entlohnt (Stand 1. März 2016):

  • Monatsgeld von 205,76 Euro
  • Grundvergütung von 107,26 Euro
  • Einmalige Erfolgsprämie von 473,54 Euro
  • Für Gefreiter 55,45 Euro
  • Für Korporal 69,32 Euro
  • Für Zugsführer 82,94 Euro

Fristen

Die Anträge auf Wohnkostenbeihilfe und Familien-/Partnerunterhalt können bereits ab Erhalt des Einberufungsbefehls eingereicht werden, sie sind jedoch spätestens innerhalb von drei Monaten nach Antritt des Wehrdienstes einzubringen.

Zuständige Stelle

Das Heerespersonalamt

Erforderliche Unterlagen

Für nähere Informationen (z.B. beizubringende Unterlagen) stehen zur Verfügung:

  • Die Referenten soziale Betreuung des jeweils zuständigen Militärkommandos
  • Die Bürgerservicestelle
  • Die jeweiligen Vorgesetzten (sie sind verpflichtet, auch in außerdienstlichen Angelegenheiten beizustehen)

Zusätzliche Informationen

Neben den jeweiligen Geldleistungen können – je nach Zutreffen von bestimmten Voraussetzungen – andere Ansprüche entstehen, wie beispielsweise

  • Familien-/Partnerunterhalt
    Für die Zeit des Grundwehrdienstes/Ausbildungsdienstes oder Wehrdienstes als Kurz-Zeitsoldat besteht Anspruch auf Familien-/Partnerunterhalt, wenn laut Gesetz für andere Personen (Ehepartnerin; eingetragene Partnerin/eingetragener Partner; Kinder, deren Eltern verheiratet oder nicht verheiratet sind) Unterhalt zu leisten ist.
  • Wohnkostenbeihilfe
    Zur Abdeckung der notwendigen Kosten, die nachweislich während des Grundwehrdienstes/Ausbildungsdienstes oder Wehrdienstes als Kurz-Zeitsoldat für die erforderliche Beibehaltung einer eigenen Wohnung entstehen.
  • Freifahrt und Fahrtkostenvergütung
    Während des Grundwehrdienstes/Ausbildungsdienstes oder Wehrdienstes als Zeitsoldat dürfen Massenbeförderungsmittel für Fahrten zwischen dem Hauptwohnsitz und dem Dienstort kostenlos benützt werden.
    Darüber hinaus besteht ein Anspruch auf Vergütung der nachgewiesenen Fahrtkosten mit Massenbeförderungsmitteln (ausgenommen Flugzeug) für Fahrten auf beliebigen Wegstrecken im Inland bis zum Höchstausmaß von 320 Kilometern pro Monat.
    Des Weiteren werden in bestimmten Fällen die Fahrtkosten für Fahrten mit öffentlichen Verkehrsmitteln zwischen dem Hauptwohnsitz und dem Dienstort ersetzt (z.B. bei der ersten Fahrt zum Dienstort).
    Während des Grundwehrdienstes/Ausbildungsdienstes oder Wehrdienstes als Kurz-Zeitsoldat besteht die Möglichkeit, bei der jeweiligen Einheit eine VORTEILScard-Österreichisches Bundesheer (VC-ÖBH) kostenlos anzufordern. Für die gesamte Dauer des Wehrdienstes oder Ausbildungsdienstes gilt die VC-ÖBH österreichweit als Netzkarte auf dem gesamten Streckennetz der ÖBB in der zweiten Wagenklasse. Die VC-ÖBH gilt nur in Verbindung mit dem Wehrdienstausweis.
Weitere Informationen über Sozialleistungen wie Familien-/Partnerunterhalt, Wohnkostenbeihilfe, Sachleistungen, ärztliche Betreuung oder Krankenversicherung der Angehörigen und ein Überblick über die verschiedenen Geldleistungen sind auf den Seiten des Österreichischen Bundesheeres verfügbar.

Auskünfte über die Familienbeihilfe werden beim zuständigen Wohnsitzfinanzamt erteilt.

Weitere Informationen über die Zuständigkeiten der Finanzämter finden sich auf USP.gv.at.

Zum Formular

HINWEIS

Auf dem Formular "Antrag auf Familien-/Partnerunterhalt, Krankenversicherung und Wohnkostenbeihilfe" findet sich eine Auflistung der beizubringenden Unterlagen.

Stand: 01.03.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Landesverteidigung und Sport

Bewertung

War diese Information hilfreich? Das Feld "War diese Information hilfreich?" muss ausgefüllt sein!