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Notstandshilfe – Meldungen an das AMS

Bestimmte Umstände während der Zeit der Arbeitsuche müssen rechtzeitig dem Arbeitsmarktservice (AMS) gemeldet werden. Meldungen können grundsätzlich elektronisch (z.B. über das eAMS-Konto), telefonisch, schriftlich oder persönlich durchgeführt werden.

Wer eine neue Arbeit aufgenommen hat, muss dies sofort dem AMS melden. Dies gilt auch für geringfügige Beschäftigungen. Für Abmeldungen beim AMS aufgrund einer Beschäftigungsaufnahme oder eines anderen Abmeldegrundes (z.B. Krankenstand oder Auslandsaufenthalt) steht ein Online-Servicezur Verfügung.

HINWEIS
Wer Einkommen erzielt, das insgesamt die Geringfügigkeitsgrenze nicht übersteigt, gilt weiterhin als arbeitslos und hat daher bei Erfüllung der Voraussetzungen Anspruch auf Notstandshilfe.

Folgende Umstände müssen ohne Verzug, spätestens aber innerhalb einer Woche ab Eintritt des Ereignisses dem AMS bekannt gegeben werden:

  • Änderungen der wirtschaftlichen Verhältnisse
  • Übersiedlungen
  • Auslandsaufenthalte
  • Krankenstände oder Spitalsaufenthalte
  • Jede für den Fortbestand und das Ausmaß des Anspruches maßgebende Änderung

Während eines Auslandsaufenthaltes gebührt grundsätzlich keine Notstandshilfe ("Ruhen"). Unter bestimmten Umständen kann jedoch ein gleichzeitiger Notstandshilfebezug bewilligt werden. Nähere Informationen zum Thema "Notstandshilfe – Ruhen" finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Wer ohne triftigen Grund die Kontrollmeldetermine des AMS nicht wahrnimmt, verliert den Leistungsbezug ab diesem Tag bis zur persönlichen Wiedermeldung.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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