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Verordnung Beschäftigung von AusländerInnen im Wintertourismus – erlassene Neuerungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

Die Verordnung für die die befristete Beschäftigung von AusländerInnen im Wintertourismus, wurde am 15. November 2010 im Bundesgesetzblatt II Nr. 351/2010 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 351/2010 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte dieser Verordnung lauten:

  • Kontingente für Bundesländer
    Für den Wirtschaftszweig Wintertourismus wird ein Kontingent in der Höhe von 5.895 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften festgelegt. Dieses verteilt sich folgendermaßen auf die Bundesländer:
    Kontingente für Bundesländer

    Bundesland

    BundeslandBundesland

    Anzahl Beschäftigungsbewilligungen

    Anzahl BeschäftigungsbewilligungenAnzahl Beschäftigungsbewilligungen

    Burgenland

    45 (davon 5 für Schaustellerbetriebe)

    Kärnten

    145

    Niederösterreich

    110 (davon 25 für Schaustellerbetriebe)

    Oberösterreich

    210 (davon 10 für Schaustellerbetriebe)

    Salzburg

    1.870

    Steiermark

    500 (davon 40 für Schaustellerbetriebe)

    Tirol

    2.480

    Vorarlberg

    495

    Wien

    40 (davon 20 für Schaustellerbetriebe)

  • Geltungsdauer der Beschäftigungsbewilligungen
    Die Beschäftigungsbewilligungen dürfen maximal für 24 Wochen ausgestellt werden und nicht nach dem 15. Mai 2011 enden.
  • Bevorzugung bestimmter Ausländerinnen/bestimmter Ausländer
    Staatsangehörige, die den Bestimmungen zur EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen (§ 32a Ausländerbeschäftigungsgesetz, das sind Staatsangehörige der Tschechischen Republik, der Republiken Estland, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen, Slowenien und der Slowakischen Republik) sowie Asylwerberinnen/Asylwerber sind bei der Erteilung der Beschäftigungsbewilligungen zu bevorzugen.
  • Außerkrafttreten
    Die Verordnung tritt mit 30. April 2011 außer Kraft.
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten mit Kundmachung
Stand: 15.11.2010
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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