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Landesverteidigung

Offiziere und Unteroffiziere

Ab 1. Jänner 2011

Der Ausbildungsdienst kann künftig insgesamt bis zu vier Jahre dauern, wobei eine weitere (ausnahmsweise) Verlängerung im Einzelfall um bis zu zwei Jahre möglich ist. Mit der Verlängerung des Ausbildungsdienstes wird es ermöglicht, dass die gesamte Ausbildung zum Offizier oder Unteroffizier während des Ausbildungsdienstes absolviert werden kann.

Die gesamte Grundausbildung kann im Rahmen dieses Wehrdienstes absolviert werden. Um keine finanzielle und sozialrechtliche Schlechterstellung gegenüber den derzeit im Dienstverhältnis aufgenommenen Offiziers- und Unteroffiziersanwärtern herbeizuführen, werden ab dem 13. Monat im Ausbildungsdienst mehrere Vergünstigungen eingeführt.

  • Es gebührt eine höhere Monatsprämie als in den ersten zwölf Monaten des Ausbildungsdienstes. Für die Dauer der Grundausbildung zum Offizier oder Unteroffizier an den Akademien und Schulen des Bundesheeres gebührt eine monatliche Ausbildungsprämie, Journaldienste werden gesondert vergütet.
  • Ausbildungsleistende haben ab dem 13. Monat ihrer Dienstleistung Anspruch auf eine freie Arztwahl und müssen sich nur zur Feststellung ihrer Diensttauglichkeit der Beurteilung einer Militärärztin/eines Militärarztes unterziehen. Sie sind bei der nach ihrem Dienstort zuständigen Gebietskrankenkasse krankenversichert. Die Zeiten im Ausbildungsdienst stellen Beitragszeiten für die Pensionsversicherung dar.
  • Zusätzlich werden monatlich Beiträge an die betriebliche Vorsorgekasse des Bundes überwiesen. Diese Beiträge werden für eine spätere Abfertigung veranlagt.
Stand: 30.12.2010
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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