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Verordnung zur Änderung der Mutter-Kind-Pass-Verordnung 2002 – erlassene Änderungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Änderungen

Innerhalb der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche ist eine einstündige Beratung durch eine Hebamme vorgesehen. Die 420. Verordnung des Bundesministers für Gesundheit, mit der die Mutter-Kind-Pass-Verordnung 2002 geändert wird, wurde am 10. Dezember im Bundesgesetzblatt II Nr. 420/2013 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 420/2013 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

  • Kostenlose Hebammenberatung
    Innerhalb der 18. bis 22. Schwangerschaftswoche ist eine einstündige Beratung durch eine Hebamme vorgesehen.
  • Umfang der Hebammenberatung
    Die Hebammenberatung hat insbesondere
    • Informationen über den Verlauf von Schwangerschaft, Geburt, Wochenbett und Stillen,
    • Beratung über gesundheitsförderndes und präventives Verhalten in der Schwangerschaft, im Wochenbett und während der Stillzeit sowie
    • Eingehen auf das psychosoziale Umfeld der Schwangeren und erforderlichenfalls Information über diesbezügliche Unterstützungsmöglichkeiten

zu umfassen.

  • Keine Voraussetzung für die Weitergewährung des Kinderbetreuungsgeldes in voller Höhe
    Die Inanspruchnahme einer Hebammenberatung ist keine Voraussetzung dafür, dass das Kinderbetreuungsgeld weiter in voller Höhe gewährt wird.
  • Dokumentation der Hebammenberatung
    Die wesentlichen Inhalte und besonderen Feststellungen der Hebammenberatung sind im Mutter-Kind-Pass zu dokumentieren.
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten rückwirkend mit 1. November 2013
Stand: 10.12.2013
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion