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Bundesgesetz über die Förderung von Handwerkerleistungen – beschlossene Neuerungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – beschlossene Neuerungen

Die Schwarzarbeit wird bekämpft und die redliche Wirtschaft gestärkt (Handwerkerbonus). Das Bundesgesetz über die Förderung von Handwerkerleistungen wurde am 24. April 2014 im Bundesgesetzblatt I Nr. 31/2014 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt I Nr. 31/2014 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Die zugrunde liegende Regierungsvorlage sowie deren Verlauf finden sich auf den Seiten des österreichischen Parlaments.

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt des Gesetzes

Ziel

  • Bekämpfung der Schwarzarbeit und Stärkung der redlichen Wirtschaft

Inhalt

  • Förderung von Handwerkerleistungen:
    • Zuschuss in Höhe von 20 Prozent der förderbaren Kosten
    • Pro Förderungswerber und Jahr können maximal 3.000 Euro (exklusive Umsatzsteuer) geltend gemacht werden (daraus ergibt sich eine maximal ausschöpfbare Förderung pro Jahr und Förderungswerber von 600 Euro)
    • Gegenstand der Förderung: Wohnraumrenovierung, Wohnraumerhaltung und Wohnraummodernisierung
    • Ein Förderungsansuchen kann nur von natürlichen Personen gestellt werden
    • Voraussetzungen:
      • Gebäudeteile dienen den eigenen Wohnzwecken des Förderungswerbers (Eigentümer, Mieter) im Inland
      • Maßnahmen werden durch Unternehmen erbracht, die zur Ausübung des entsprechenden reglementierten Gewerbes befugt sind
      • In der Rechnung müssen die Kosten der reinen Arbeitsleistung und die Fahrtkosten gesondert ausgewiesen sein
    • Die Maßnahmen müssen nach dem 30. Juni 2014 und vor dem 31. Dezember 2015 begonnen werden

Inkrafttreten

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 24.04.2014
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Finanzen