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Grundstückswertverordnung – erlassene Neuerungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Neuerungen

Die im Grunderwerbsteuergesetz vorgegebenen Wertermittlungsmethoden für den Grundstückswert werden konkretisiert. Die Grundstückswertverordnung (GrWV) wurde am 21. Dezember 2015 im Bundesgesetzblatt II Nr. 442/2015 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 442/2015 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

Ziel

Das Ziel ist erreicht, wenn die ziffernmäßige Bestimmung der Grundstückswerte als Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer unter folgenden Vorgaben erfolgen kann:

  • Einfache und günstige Ermittlung
  • Transparente und nachvollziehbare Ermittlung
  • Gesicherter, unstrittiger und vorhersehbarer Wert
  • Hoher Grad an Objektivierung
  • Erhalt der Selbstberechnungsquote
  • Verfassungskonformität

Inhalt

Die ziffernmäßige Bestimmung des Grundstückswerts ist nach Wahl des Steuerpflichtigen auf zwei unterschiedliche Arten möglich:

  • "Pauschalwertmodell" – Berechnung mittels einer durch das Grunderwerbsteuergesetz vorgegebenen Formel, wobei die Parameter bereits vorhanden und bekannt sind (Summe aus Bodenwert und Gebäudewert). Es handelt sich um ein pauschales Sachwertermittlungsverfahren.
  • Ermittlung anhand eines geeigneten Immobilienpreisspiegels

Inkrafttreten

  • Inkrafttreten 1. Jänner 2016

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 21.12.2015
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion