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Sachbezugswerteverordnung – erlassene Änderungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Änderungen

Beim Wert-Ansatz für die kostenlose Nutzung arbeitgebereigener Kraftfahrzeuge für Privatfahrten wird künftig nach der Schadstoffemission differenziert. Die Änderung der Sachbezugswerteverordnung wurde am 1. September 2015 im Bundesgesetzblatt II Nr. 243/2015 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 243/2015 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

Ziel

  • Ermäßigungen und Befreiungen aus ökologischen Gründen von der Besteuerung von Sachbezügen für die Überlassung von Fahrzeugen

Inhalt

  • Differenzierung nach der Schadstoffemission beim Wert-Ansatz für die Kfz-Nutzung:
    • Generell gilt: monatlicher Sachbezug von 2 Prozent der tatsächlichen Anschaffungskosten des Kfz, maximal 960 Euro
    • Für Kfz mit einem CO2-Emissionswert von nicht mehr als 130 Gramm pro Kilometer: monatlicher Sachbezug von 1,5 Prozent der tatsächlichen Anschaffungskosten des Kraftfahrzeuges, maximal 720 Euro
    • Der maßgebliche CO2-Emissionswert pro Kilometer verringert sich beginnend mit dem Kalenderjahr 2017 bis zum Jahr 2020 um jährlich 3 Gramm. Ab dem Jahr 2021 ist der CO2-Emissionswert des Jahres 2020 von 118 Gramm maßgeblich.

Inkrafttreten

  • Inkrafttreten 1. Jänner 2016
Stand: 01.09.2015
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion