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Befristete Beschäftigung von Ausländern im Sommertourismus – erlassene Änderungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Änderungen

Es wird ein Kontingent in der Höhe von 900 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften im Sommertourismus festgelegt. Die 96. Verordnung des Bundesministers für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für die befristete Beschäftigung von Ausländern im Sommertourismus wurde am 30. April 2014 im Bundesgesetzblatt II Nr. 96/2014 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 96/2014 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

  • Kontingent für die Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften im Sommertourismus
    Für den Wirtschaftszweig Sommertourismus wird ein Kontingent in der Höhe von 900 für die befristete Beschäftigung von ausländischen Arbeitskräften festgelegt und auf die Bundesländer wie folgt aufgeteilt:
    • Burgenland: 10
    • Kärnten: 115
    • Niederösterreich: 15, davon 5 für Schaustellerbetriebe
    • Oberösterreich: 125, davon 10 für Schaustellerbetriebe
    • Salzburg: 140, davon 2 für Schaustellerbetriebe
    • Steiermark: 135, davon 10 für Schaustellerbetriebe
    • Tirol: 220
    • Vorarlberg: 100
    • Wien: 40, davon 35 für Schaustellerbetriebe
  • Erteilung von Beschäftigungsbewilligungen
    Im Rahmen dieser Kontingente dürfen Beschäftigungsbewilligungen erteilt werden, deren Geltungsdauer 25 Wochen nicht überschreiten und nicht nach dem 31. Oktober 2014 enden darf. Staatsangehörige, die den Übergangsbestimmungen zur EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit unterliegen und Asylwerber werden bei der Erteilung der Beschäftigungsbewilligungen bevorzugt.
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten mit Kundmachung

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 30.04.2014
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion