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Ingenieurgesetz 2017 – geplante Neuerungen

ACHTUNG
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen nicht die aktuelle Rechtslage wieder.

Regierungsvorlage – geplante Neuerungen

Die Qualifikation der österreichischen Ingenieure soll durch Zuordnung zu einem Qualifikationsniveau des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) aufgewertet werden und eine bessere (internationale) Vergleichbarkeit mit anderen Qualifikationen soll erreicht werden. Eine Regierungsvorlage zum Ingenieurgesetz 2017 wurde nach dem Beschluss im Ministerrat am 13. September 2016 im Nationalrat eingebracht. Diese wird nun im Parlament behandelt und zur Abstimmung gebracht.

Diese Regierungsvorlage findet sich auf den Seiten des österreichischen Parlaments.

Informationen zum Begriff "Regierungsvorlage" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Regierungsvorlage

Die wesentlichen Eckpunkte der Regierungsvorlage lauten:

Ziele

Ziel ist die Aufwertung der Qualifikation der österreichischen Ingenieure durch Zuordnung zu einem Qualifikationsniveau des Nationalen Qualifikationsrahmens (NQR) und Herstellung besserer (internationaler) Vergleichbarkeit mit anderen Qualifikationen.

Sowohl für die Qualifikationsträger als auch die österreichischen Unternehmen sollen sich dabei insbesondere folgende Vorteile ergeben:

  • Unterstützung von Bewerbungen am (europäischen) Arbeitsmarkt
  • Unterstützung bei der Darstellung des Qualifikationsniveaus von Mitarbeitern im Rahmen internationaler Ausschreibungen
  • Aufwertung berufspraktischer Qualifikationen, insb. im europäischen Kontext
  • Schaffung eines Instruments zur Validierung informellen Lernens (auch als österreichisches "best practice" zur Ratsempfehlung 2012/C 398/01)

Inhalt

Das Vorhaben umfasst hauptsächlich folgende Maßnahmen:

Damit aus der derzeitigen Standesbezeichnung eine zuordenbare Qualifikation werden kann, ist eine Reform des Verfahrens erforderlich. Gemäß NQR-G muss das Vorliegen der definierten Lernergebnisse valide festgestellt werden:

  • Festlegung der zu erreichenden Lernergebnisse (Verordnungen und Richtlinien gemäß §§ 3 und 7 des Entwurfes)
  • Bereitstellung eines Zertifizierungsverfahrens, das den Vorgaben des Österreichischen und des Europäischen Qualifikationsrahmens entspricht

Geplantes Inkrafttreten

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 13.09.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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