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Niederlassungsverordnung 2016 – erlassene Änderungen

ACHTUNG: Sie befinden sich im Archiv "Gesetzliche Neuerungen"!
Diese "Gesetzliche Neuerung" beschreibt geplante oder bereits beschlossene Regelungen zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung. Sie gibt daher unter Umständen NICHT die aktuelle Rechtslage wieder!

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Änderungen

Im Jahr 2016 dürfen höchstens 5.656 quotenpflichtige Aufenthaltstitel erteilt werden. Die 445. Verordnung der Bundesregierung, mit der die Anzahl der quotenpflichtigen Aufenthaltstitel und die Höchstzahlen der Beschäftigungsbewilligungen für befristet beschäftigte Fremde und Erntehelfer für das Jahr 2016 festgelegt werden (Niederlassungsverordnung 2016), wurde am 21. Dezember 2015 im Bundesgesetzblatt II Nr. 445/2015 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 445/2015 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

  • Gesamtzahl der quotenpflichtigen Aufenthaltstitel
    Im Jahr 2016 dürfen höchstens 5.656 quotenpflichtige Aufenthaltstitel gemäß § 13 Abs 2 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) erteilt werden.
  • Befristet beschäftigte Fremde und Erntehelfer
    Im Jahr 2016 dürfen bis zu 4.500 Beschäftigungsbewilligungen für befristet beschäftigte Fremde erteilt werden, mit denen ein damit verbundenes Einreise- und Aufenthaltsrecht gemäß Fremdenpolizeigesetz 2005 eingeräumt werden darf. Außerdem dürfen bis zu 700 Beschäftigungsbewilligungen für Erntehelfer erteilt werden, mit denen ein damit verbundenes Einreise- und Aufenthaltsrecht gemäß Fremdenpolizeigesetz 2005 eingeräumt werden darf.
  • Höchstzahl quotenpflichtiger Aufenthaltstitel nach Bundesland für das Jahr 2016
    • Burgenland: 94
    • Kärnten: 211
    • Niederösterreich: 381
    • Oberösterreich: 737
    • Salzburg: 406
    • Steiermark: 572
    • Tirol: 366
    • Vorarlberg: 219
    • Wien: 2.670
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten 1. Jänner 2016

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 21.12.2015
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion