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Niederlassungsverordnung 2017 – erlassene Änderungen

Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt – erlassene Änderungen

Im Jahr 2017 dürfen höchstens 5.853 quotenpflichtige Aufenthaltstitel erteilt werden. Eine Verordnung der Bundesregierung, mit der die Anzahl der quotenpflichtigen Aufenthaltstitel und die Höchstzahlen der Beschäftigungsbewilligungen für befristet beschäftigte Fremde und Erntehelfer für das Jahr 2017 festgelegt werden (Niederlassungsverordnung 2017, kurz NLV 2017), wurde am 15. Dezember 2016 im Bundesgesetzblatt II Nr. 389/2016 veröffentlicht.

Das Bundesgesetzblatt II Nr. 389/2016 findet sich auf den Seiten des Rechtsinformationssystems des Bundes (RIS).

Informationen zum Begriff "Bundesgesetzblatt" bzw. zum Begriff "Verordnung" finden sich auf HELP.gv.at.

Inhalt der Verordnung

Die wesentlichen Eckpunkte der Verordnung lauten:

  • Gesamtzahl der quotenpflichtigen Aufenthaltstitel
    Im Jahr 2017 dürfen höchstens 5.853 quotenpflichtige Aufenthaltstitel gemäß § 13 Abs 2 Niederlassungs- und Aufenthaltsgesetz (NAG) erteilt werden.
  • Befristet beschäftigte Fremde und Erntehelfer
    Im Jahr 2017 dürfen bis zu 4.000 Beschäftigungsbewilligungen für befristet beschäftigte Fremde erteilt werden, mit denen ein damit verbundenes Einreise- und Aufenthaltsrecht gemäß Fremdenpolizeigesetz 2005 eingeräumt werden darf. Außerdem dürfen bis zu 600 Beschäftigungsbewilligungen für Erntehelfer erteilt werden, mit denen ein damit verbundenes Einreise- und Aufenthaltsrecht gemäß Fremdenpolizeigesetz 2005 eingeräumt werden darf.
  • Höchstzahl quotenpflichtiger Aufenthaltstitel nach Bundesland für das Jahr 2017
    • Burgenland: 104
    • Kärnten: 211
    • Niederösterreich: 403
    • Oberösterreich: 752
    • Salzburg: 426
    • Steiermark: 577
    • Tirol: 371
    • Vorarlberg: 219
    • Wien: 2.790
  • Inkrafttreten
    Inkrafttreten 1. Jänner 2017

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 15.12.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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