Begutachtungsentwurf:
Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz

Die Einkommensstaffeln in der Arbeitslosenversicherung sollen angehoben werden.

  • Beginn der Begutachtung: 5. Jänner 2018
  • Ende der Begutachtung: 9. Februar 2018
  • Geplantes Inkrafttreten: Voraussichtlich 1. Juli 2018 (Voraussichtliche Geltung: ab der Beitragsperiode Juli 2018)

Ziel

  • Entlastung unterer Einkommensbezieherinnen/Einkommensbezieher

Inhalt

  • Anhebung Einkommensstaffeln in der Arbeitslosenversicherung

Hauptgesichtspunkte des Entwurfs

Um Personen mit niedrigem Einkommen wirksamer zu entlasten und damit auch den Konsum und so die österreichische Wirtschaft zu stärken, sollen ab 1. Juli 2018 die Werte für den reduzierten Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei niedrigem Einkommen erhöht werden. Dem entsprechend entfällt der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer mit einem Monatseinkommen bis 1.648 Euro (derzeit nur bis 1.381 Euro). Über 1.648 bis 1.798 Euro (derzeit über 1.381 Euro bis 1.506 Euro) beträgt der von der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zu tragende Anteil am Arbeitslosenversicherungsbeitrag ein Prozent, über 1.798 bis 1.948 Euro (derzeit über 1.506 Euro bis 1.696 Euro) zwei Prozent und über 1.948 Euro (derzeit schon über 1.696 Euro) wieder drei Prozent. Damit wird auch der schrittweisen Anhebung des Mindestlohns auf 1.500 Euro Rechnung getragen.

Für Arbeitgeberinnen/Arbeitgeber bleibt der Beitragssatz wie bisher unverändert bei drei Prozent.

Stand: 05.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
HELP-Redaktion
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