Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt:
Arbeitsmarktpolitik-Finanzierungsgesetz

Die Einkommensstaffeln in der Arbeitslosenversicherung werden angehoben.

  • Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt: 24. April 2018
  • Inkrafttreten: 1. Juli 2018 (Geltung: ab der Beitragsperiode Juli 2018)

Ziel

  • Entlastung unterer Einkommensbezieher

Inhalt

  • Anhebung Einkommensstaffeln in der Arbeitslosenversicherung

Hauptgesichtspunkte

Um Personen mit niedrigem Einkommen wirksamer zu entlasten und damit auch den Konsum und so die österreichische Wirtschaft zu stärken, werden ab 1. Juli 2018 die Werte für den reduzierten Arbeitslosenversicherungsbeitrag bei niedrigem Einkommen erhöht.

Dem entsprechend entfällt der Beitragssatz zur Arbeitslosenversicherung für Arbeitnehmer mit einem Monatseinkommen bis 1.648 Euro (derzeit nur bis 1.381 Euro). Über 1.648 bis 1.798 Euro (derzeit über 1.381 Euro bis 1.506 Euro) beträgt der vom Arbeitnehmer zu tragende Anteil am Arbeitslosenversicherungsbeitrag ein Prozent, über 1.798 bis 1.948 Euro (derzeit über 1.506 Euro bis 1.696 Euro) zwei Prozent und über 1.948 Euro (derzeit schon über 1.696 Euro) wieder drei Prozent. Damit wird auch der schrittweisen Anhebung des Mindestlohns auf 1.500 Euro Rechnung getragen.

Für Arbeitgeber bleibt der Beitragssatz wie bisher unverändert bei drei Prozent.

Zum besseren Verständnis und zur leichteren Lesbarkeit gilt in diesem Text bei allen personenbezogenen Bezeichnungen die gewählte Form für beide Geschlechter.

Stand: 24.04.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
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