Beschluss des Nationalrates:
IQS-EG und BIFIE-Gesetz 2008

Es kommt zu einer weiteren Steigerung der Effektivität und Effizienz in der Schulorganisation und Bildungsverwaltung.

  • Einlangen im Nationalrat: 15. Mai 2019
  • Inkrafttreten: Überwiegend am Tag nach der Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt

Ziele

  • Stärkung evidenzbasierter Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich
  • Ressourceneffizienz in der Bildungsverwaltung

Inhalt

  • Eingliederung des BIFIE in das Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS)

Hauptgesichtspunkte des Gesetzes

Der vorliegende Gesetz verfolgt das Ziel, die bereits bestehende Infrastruktur für evidenzbasierte Qualitätssicherung noch enger in den Bereich der Schulverwaltung einzubinden und wird mit wirkungsorientierten Steuerungsstrukturen versehen, um dadurch die Wirksamkeit der Qualitätsentwicklung im österreichischen Schulwesen weiter zu stärken. Dies wird im Wesentlichen durch die Eingliederung der Expertise und (Test-)Infrastruktur des Bundesinstitutes für Bildungsforschung, Innovation und Entwicklung des österreichischen Schulwesens (BIFIE) in den Ressortbereich des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) verwirklicht.

Zur bestmöglichen Nutzung evidenzbasierter Dienstleistungen durch die Schulverwaltung im Kontext des Systems der Qualitätssicherung wird das Institut des Bundes für Qualitätssicherung im österreichischen Schulwesen (IQS) als nachgeordnete Dienststelle des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Forschung geschaffen und es wird die personellen Ressourcen und die komplexe (Test-)Infrastruktur des BIFIE auf dieses übertragen. Durch den Gesetzesentwurf wird sichergestellt, dass die Schulverwaltung weiterhin über bereits vorhandene Expertise, bewährte Methoden und hochqualifiziertes Personal verfügen kann. In diesem Rahmen wird der Output des bisherigen BIFIE durch eine Fokussierung seiner Tätigkeit auf die konsequente Weiterentwicklung der bisherigen Leistungsmessungs- und Erhebungsinstrumente gesteigert werden.

Stand: 15.05.2019
Hinweis
Abgenommen durch:
oesterreich.gv.at-Redaktion
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