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Tipps für Lehrende zur Medienerziehung

Was ist Medienkompetenz?

Medienkompetenz steht für einen kritischen, differenzierten und selbstbestimmten Umgang mit Medien.

Medienkompetenz im Hinblick auf die Internetnutzung umfasst vor allem drei Bereiche:

  • Technische Fähigkeiten: Dazu zählt beispielsweise die kompetente Nutzung von Programmen und Geräten
  • Kritische und selbstbestimmte Nutzung: Dazu gehört etwa das Hinterfragen des Wahrheitsgehalts von Inhalten oder die Analyse der Eigenschaften und Wirkungen verschiedener Medienanwendungen
  • Aktives Kommunizieren: Damit ist die Fähigkeit gemeint, das Internet über einen passiven Konsum hinaus als "Sprachrohr" nutzen zu können

Warum ist Medienkompetenz wichtig?

Das Internet bietet eine Vielzahl fantastischer Möglichkeiten. Es nimmt mittlerweile eine selbstverständliche Rolle in Freizeit, Schule, Beruf und im öffentlichen Leben ein. Gerade für Kinder und Jugendliche ist das Internet ein unverzichtbarer Bestandteil in ihren Beziehungen zu Freundinnen/Freunden sowie Klassenkameradinnen/Klassenkameraden geworden.

Das Internet ist aber auch mit einer Reihe von Risiken verbunden.

Deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche bei einem selbstständigen, kritischen und verantwortungsbewussten Umgang mit dem Internet zu unterstützen. Risiken sind ein unvermeidbarer Bestandteil der Onlinewelt – genauso wie sie es in der "realen" Welt sind. Zur Risikominimierung stehen zwar eine Reihe technischer Hilfsmittel zur Verfügung, die Wirkungen sind aber nur begrenzt (z.B. können Filter umgangen werden) und oft sogar unerwünscht (z.B. Einschränkung der Möglichkeiten des Internet).

Deshalb ist es wichtig, Kinder und Jugendliche bei ihren Interneterfahrungen zu begleiten, und sie auch gezielt zu einem kompetenten Umgang mit Risiken anzuleiten.

Unterrichtsmaterialien zur Medienerziehung

TIPP

Weitere Unterrichtsmaterialien und Tipps für Lehrende finden sich auf den Seiten von Saferinternet.at.

Stand: 01.07.2016
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Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion