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Meldungen nach dem Todesfall

Aktuelle Informationen über Meldungen nach dem Todesfall, Arbeitgeber, Finanzamt, Geldinstitute etc.

Folgende Stellen werden nach der Anzeige des Todesfalls automatisch vom Standesamt verständigt:

  • Staatsbürgerschaftsevidenzstelle
  • Meldebehörde des letzten Wohnsitzes
  • Wählerevidenz, wenn die Verstorbene/der Verstorbene die österreichische Staatsangehörigkeit besitzt und mindestens 16 Jahre alt ist
  • Verlassenschaftsgericht (Bezirksgericht)
  • Militärkommando, wenn die Verstorbene/der Verstorbene österreichischer Staatsbürger ist und zwischen 17 und 65 Jahre alt ist
  • Zivildienstserviceagentur
  • Statistik Austria
  • Gebietskrankenkasse des jeweiligen Bundeslandes (Weiterleitung der Todesmeldung über den Hauptverband der Sozialversicherungsträger)
  • Örtliches Führerscheinregister des Hauptwohnsitzes (wenn die Verstorbene/der Verstorbene älter als 16 Jahre ist)
  • Jugendhilfeträger, wenn das Kind noch minderjährig ist
  • Arbeitsmarktservice
HINWEIS
Persönliche Dokumente (z.B. Reisepass, Personalausweis, Führerschein) verlieren ihre Gültigkeit und müssen nicht zurückgegeben werden. Bei Urkunden (z.B. Geburtsurkunde, Staatsbürgerschaftsnachweis) ist ebenfalls keine Rückgabe erforderlich.

Bei ausländischen Staatsangehörigen, die in Österreich weder einen Wohnsitz noch einen gewöhnlichen Aufenthalt hatten, verständigt das Standesamt das Verlassenschaftsgericht, das für den Sterbeort zuständig ist. Dieses trifft dann die weiteren geeigneten Maßnahmen und verständigt in der Regel auch die ausländische Vertretungsbehörde (Botschaft, Konsulat) in Österreich.

Ausländische Vertretungsbehörden in Österreich (BMEIA)

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres

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