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Spezielle Informationen für Seniorinnen und Senioren

ACHTUNG
Dieses "Thema des Monats" September 2015 entspricht den Regelungen zum Zeitpunkt seiner Veröffentlichung und wird nicht laufend aktualisiert.

Allgemeines

Die Bevölkerung wird nicht nur älter, sondern die älteren Menschen bleiben länger aktiv. Die heutigen Seniorinnen/Senioren sind im Durchschnitt gesünder, vitaler und vielfach finanziell unabhängiger und an keinem Rückzug aus der Gesellschaft interessiert. Zahlreiche Seniorinnen/Senioren bedürfen aber auch der Pflege und finanzieller Unterstützung.

Ermäßigungen und finanzielle Unterstützungen für Seniorinnen und Senioren

Bundesweit sowie in den Bundesländern wie auch in den Städten werden diverse Ermäßigungen und finanzielle Unterstützungen für Seniorinnen/Senioren angeboten.

Bundesweit

Jede Pensionistin/jeder Pensionist mit Wohnsitz im Inland bekommt automatisch einen Pensionistenausweis der PVA kostenlos zugeschickt. Dieser gilt als Ausweis und ermöglicht die Inanspruchnahme von Ermäßigungen bei Eintritten, Fahrtkosten und dergleichen. Darüber hinaus bietet die ÖBB für reisende Seniorinnen/Senioren ab 61 Jahren die "ÖBB Vorteilscard Senior" sowie die "ÖBB Österreichcard Senior" an.

Weiters gibt es finanzielle Unterstützungen und Ermäßigungen im Rahmen

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Bundesländer

Auch in den Bundesländern bekommen Seniorinnen/Senioren vielfältige finanzielle Unterstützungen und Ermäßigungen. Das Bundesland Niederösterreich bietet u.a. für Seniorinnen/Senioren einen "Aktiv-Plus-Unfallschutz" sowie die "Aktiv-Plus-Börse"- eine Tauschbörse für gegenseitige Nachbarschaftshilfe und ehrenamtliches Engagement im Internet. Das Bundesland Kärnten bietet u.a. Müttern, die keinen Anspruch auf Mindestsicherung haben, ein "Müttergeld" an. Das Bundesland Oberösterreich bietet u.a. eine Jubiläumsgabe für Ehejubilare sowie einen Zuschuss zu den Kosten eines Erholungsaufenthaltes oder eines überwiegend selbstfinanzierten Kuraufenthaltes in Österreich. Das Bundesland Tirol bietet u.a. interessierten Seniorinnen/Senioren einen Kulturpass an, um einkommensschwachen Personen die Möglichkeit zu geben, am kulturellen Leben teilzunehmen. Die Stadt Wien bietet Seniorinnen/Senioren u.a. einen Zuschuss zur Miete bzw. zu den Betriebskosten im Rahmen der Mitbeihilfe an.

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Städte

Darüber hinaus bieten auch die Städte besondere Angebote für aktive Seniorinnen und Senioren. Die Stadt Salzburg gewährt u.a. Personen, die nicht mehr in der Lage sind ein öffentliches Verkehrsmittel zu benutzen und deren Hauptwohnsitz in der Stadt Salzburg ist, für Freizeitfahrten Taxigutscheine. In Klagenfurt finden jährlich Anfang Mai für rund zwei Wochen die Seniorentage statt. Sämtliche Veranstaltungen sind für Klagenfurter Seniorinnen und Senioren gratis. Die Stadt Graz bietet u.a. die "Seniorinnen/Senioren-Card Graz" an, welche verbilligte Eintrittspreise für Sport- und Kulturveranstaltungen, für Museen, Weiterbildungseinrichtungen und Freizeiteinrichtungen bietet.

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Pension

Für alle Erwerbstätigen besteht in Österreich auch eine Pensionspflichtversicherung. Die Pflichtversicherung beginnt, sobald die gesetzlichen Voraussetzungen (z.B. Arbeitnehmerin/Arbeitnehmer mit einem Entgelt über der Geringfügigkeitsgrenze) erfüllt sind. Zu beachten ist, dass für die Berechnung der Pension einen Unterschied existiert zwischen erwerbstätigen Personen die vor dem 1. Jänner 1955 geboren sind, sowie jenen die nach dem 1. Jänner 1955 geboren sind.

Darüber hinaus gibt es unterschiedliche Arten der Pension, wie z.B.

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Soziales

Zu den sozialen Diensten zählen: mobile Dienste (z.B. Essen auf Rädern), ambulante Dienste (z.B. Psychosozialer Dienst), teilstationäre Dienste (z.B. Tagesheimstätten), sowie stationäre Dienste (z.B. Alten- und Pflegeheime). Werden für die Erbringung von Pflege- oder Betreuungsleistungen Kostenbeiträge eingehoben, so sind dafür soziale Aspekte (z.B. Art des Dienstes, Höhe des Einkommens, Höhe des Pflegegeldes) zu berücksichtigen.

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Pflege

Manche Seniorinnen/Senioren benötigen in unterschiedlichem Ausmaß Pflege. Wer Pflege braucht, soll sich diese möglichst nach seinen Bedürfnissen selbst organisieren können. Dazu besteht in Österreich ein einheitliches Pflegevorsorgesystem.

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Wohnen

Für ältere pflegebedürftige Menschen bestehen verschiedene Wohnmöglichkeiten – je nach Pflegebedürftigkeit kommen die jeweiligen Einrichtungen, angefangen von Tagespflegezentren, betreutem Wohnen, Wohngemeinschaften bis hin zu Seniorenwohnhäusern, Altenwohnheimen und Geriatriezentren in Betracht.

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Neue Medien

Das Internet kann zur Kommunikation mit Familie und Freunden, zum Einkaufen sowie für die Erledigung von Amtswegen genützt werden. Immer mehr Seniorinnen/Senioren entdecken die Vorteile von Computer und Internet für ihr Alltagsleben. Aus diesem Grund gibt es für Seniorinnen und Senioren ein vielfältiges Angebot an Kursen und Schulungen.

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Sonstiges

Manchmal kann es notwendig sein sich bei einem Behördenweg vertreten zu lassen. Zur Vertretung benötigt die Bevollmächtigte/der Bevollmächtigte eine schriftliche, auf Namen oder Firma lautende Vollmacht. Bisweilen wird die notarielle Beglaubigung der Unterschrift der Vollmachtgeberin/des Vollmachtgebers verlangt. Dies ist mit der zuständigen Behörde im Vorfeld abzuklären.

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HINWEIS
Eine Übersicht über bisherige "Themen des Monats" findet sich ebenfalls auf HELP.gv.at.
Stand: 01.09.2015
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Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion