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Raubüberfälle, Taschendiebstähle etc.

Grundsätzlich kann jede/jeder Opfer eines Raubüberfalls oder Diebstahls werden. Seniorinnen/Senioren sind jedoch oft bevorzugte Opfer, da die Täterinnen/Täter davon ausgehen, dass sie sich aufgrund ihres Alters nicht so leicht wehren oder davonlaufen können.

Um das Risiko eines Überfalls oder Diebstahls in der Öffentlichkeit zu verringern, können Sie Folgendes tun:

Tragen Sie niemals große Mengen Bargeld mit sich herum und hantieren Sie nicht in der Öffentlichkeit mit Bargeld.

Halten Sie Ihre Handtasche in der Öffentlichkeit geschlossen und eng an Ihrem Körper und lassen Sie sie niemals unbeaufsichtigt.

Achten Sie besonders an Orten mit vielen Menschen und dichtem Gedränge (z.B. in öffentlichen Verkehrsmitteln, auf Bahnhöfen, in Einkaufszentren) auf Ihre Handtasche und andere Wertsachen.

Wenn möglich sollten Sie Ihre Geldbörse direkt am Körper tragen (z.B. in der Innentasche Ihrer Jacke). Wenn Sie die Geldbörse in der Handtasche tragen, achten Sie darauf, dass Sie nicht obenauf liegt und die Tasche geschlossen ist.

Tragen Sie beim Einkaufen Ihre Handtasche immer bei sich und lassen Sie sie nicht unbeaufsichtigt (z.B. im Einkaufswagen, während Sie in den Regalen nach etwas suchen).

Lassen Sie sich nie Ihre Einkaufstasche von fremden "hilfsbereiten" Personen abnehmen.

Falls Sie dennoch Opfer eines Überfalls werden, rufen Sie laut "Hilfe" oder "Feuer" (auf "Feuer" reagieren die meisten Personen schneller). Sprechen Sie Passantinnen/Passanten gezielt an, Ihnen zu helfen.

Bedenken Sie, dass Ihre Gesundheit und Ihr Leben mehr wert sind, als Bargeld oder Wertgegenstände. Geben Sie daher sicherheitshalber alles her, was man von Ihnen verlangt.

Versuchen Sie, sich das Aussehen der Täterinnen/Täter so gut wie möglich einzuprägen, damit Sie eine genaue Personenbeschreibung abgeben können. Achten Sie auf Besonderheiten im Aussehen, in der Sprache oder in der Kleidung der Täterinnen/Täter.

Verständigen Sie so schnell wie möglich die Polizei (Telefonnummer 133 oder 112) und erstatten Sie Anzeige. Nur so kann die Straftat auch verfolgt werden.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres

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