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Förderung von Maßnahmen für Lehrlinge mit Lernschwierigkeiten

Folgende Maßnahmen können gefördert werden:

  • Wiederholung einer Berufsschulklasse, damit die Berufsschule erfolgreich abgeschlossen werden kann
  • Vorbereitungskurse auf Nachprüfungen in der Berufsschule
  • Nachhilfekurse auf Pflichtschulniveau (in den Fächern Deutsch, Mathematik sowie in einer lebenden Fremdsprache oder Muttersprache bei Lehrlingen mit Migrationshintergrund)

Die Förderhöhe entspricht bei der Wiederholung der Berufsschulklasse der Bruttolehrlingsentschädigung während der Zeit des zusätzlichen Berufsschulunterrichtes. Bei Vorbereitungs- bzw. Nachhilfekursen werden 100 Prozent der Kurskosten übernommen, bei einer Deckelung von 1.000 Euro pro Lehrling über die gesamte Lehrperiode.

Voraussetzung:
  • Bei Wiederholen einer Berufsschulklasse
    • Wiederholung einer negativ abgeschlossenen Klasse
    • Wiederholung erfolgt innerhalb der für den jeweiligen Lehrberuf vorgesehenen Lehrzeit, allenfalls ein Jahr danach
    • Unterricht über das im Lehrplan vorgesehene Stundenausmaß hinaus
    • Bezahlte Freistellung des Lehrlings und Übernahme aller Kosten durch den Ausbildungsbetrieb
  • Beim Besuch von Vorbereitungs- bzw. Nachhilfekursen
    • Ausbildungskosten werden vom Betrieb getragen
    • Ausbildung findet in der Lehrzeit statt, allenfalls ein Jahr danach
    • Vorlage einer Teilnahmebestätigung
    • Vorlage einer Zahlungsbestätigung
    • Vorlage einer inhaltlichen Beschreibung des Kurses

Die gültigen arbeitsrechtlichen Bestimmungen im Zusammenhang mit den geförderten Weiterbildungsmaßnahmen sind einzuhalten. Die Maßnahmen sind außerdem auf die Arbeitszeit anzurechnen, wenn eine Entsendung durch den ausbildenden Betrieb erfolgt.

Stand: 27.04.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

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