Mietzinsvorauszahlung

Die Vermieterin/der Vermieter kann nur dann von der Mieterin/dem Mieter verlangen, dass er/sie einen Teil der Miete im Voraus bezahlen muss, wenn dies vertraglich ausgemacht wurde.

Im Vollanwendungsbereich des Mietrechtsgesetzes (MRG) muss der im Voraus zu bezahlende Betrag klar für einen bestimmten Zeitraum gewidmet sein, z.B. bedeutet eine Vorauszahlung von 3.488,30 Euro für zwei Jahre, dass monatlich 145,35 Euro auf den vertraglich vereinbarten Mietzins angerechnet werden. Das bedeutet, dass man in den nächsten 24 Monaten jeweils 145,35 Euro weniger von der vereinbarten Miete bezahlen muss.

Nach Ablauf dieser Zeit ist dann der volle Mietzins zu bezahlen, d.h. die bis dato monatlich geleisteten Mietzahlungen zuzüglich dem Betrag, der durch die Vorauszahlung bis dahin angerechnet wurde.

Rechtsgrundlagen

Mietrechtsgesetz (MRG)

Stand: 08.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Verfassung, Reformen, Deregulierung und Justiz
Bewertung
War diese Information hilfreich? *: