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Todesfall

Der Tod einer Arbeitnehmerin/eines Arbeitnehmers führt zur Auflösung des Arbeitsverhältnisses, in der Regel jedoch nicht der Tod der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers. Die Erben der Arbeitgeberin/des Arbeitgebers treten mit allen Rechten und Pflichten in das Arbeitsverhältnis ein.

Stirbt die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer während eines bestehenden Arbeitsverhältnisses, haben die gesetzlichen Erben, zu deren Unterhalt die Arbeitnehmerin/der Arbeitnehmer verpflichtet war, Anspruch auf die Hälfte des gesetzlichen Abfertigungsanspruchs, der der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zu diesem Zeitpunkt zugestanden wäre. Für Arbeitnehmerinnen/Arbeitnehmer, die unter das Betriebliche Mitarbeiter- und Selbstständigenvorsorgegesetz (BMSVG) fallen, ist im Gegensatz dazu vorgesehen, dass den gesetzlichen Erben die gesamte Abfertigung zusteht.

Den Erben gebührt auch die Urlaubsersatzleistung, d.h. die Abgeltung eines noch offenen Urlaubsanspruchs der verstorbenen Arbeitnehmerin/des verstorbenen Arbeitnehmers.

Rechtsgrundlagen

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

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