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Wirkungsraum – Patentschutz

Der Wirkungsraum vom Patentschutzes beträgt in Österreich grunsdätzlich 20 Jahre. Hinsichtlich des Wirkungsraumes des Patentschutzes bestehen folgende Wahlmöglichkeiten:

Nationales Patent

Nach Anmeldung des Patents wird die Anmeldung zunächst formal geprüft. Sollte die Anmeldung Mängel aufweisen, wird die Anmelderin/der Anmelder schriftlich zur Behebung dieser Mängel aufgefordert. Ist die Erfindung nicht patentierbar, wird die Anmeldung zurückgewiesen.

18 Monate nach dem Anmeldetag (gegebenenfalls Prioritätstag) wird die Anmeldung  gemeinsam mit einem Recherchenbericht veröffentlicht.

Die Patenterteilung erfolgt nach Rechtskraft des Erteilungsbeschlusses. Der Patentschutz beginnt mit der Registrierung des Patentes und seiner Veröffentlichung im Patentblatt.

Die Höchstdauer eines Patentes beträgt maximal 20 Jahre ab dem Anmeldetag.

HINWEIS
Nähere Informationen zum nationalen Patent finden sich auf den Seiten des Österreichischen Patentamtes .

Europäisches Patent

Ein EU-Patent, welches innerhalb der gesamten Europäischen Union Rechtsdurchsetzung gewährt, gibt es noch nicht. Das Europäische Patentamt (EPA) bietet aber ein einheitliches Patenterteilungsverfahren in bis zu 38 Vertragsstaaten an. Es obliegt der Entscheidung der Patentanmelderin/des Patentanmelders, in wie vielen und welchen Ländern die Erfindung patentiert werden soll.

HINWEIS
Nähere Informationen zum europäischen Patentamt finden sich auf den Seiten des Österreichischen Patentamtes.

Internationales Patent

Über einen internationalen Vertrag, den sogenannten Patent Cooperation Treaty (PCT), ist es möglich, ein zentrales Patentanmeldeverfahren für bis zu 142 Länder durchzuführen. Dieses Patentanmeldeverfahren wird von der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) administriert. Die Auswahl der Länder, in denen das Patent angemeldet werden soll, liegt bei der Patentanmelderin/dem Patentanmelder selbst.

Ein internationales Patent kann von

  • Personen mit Wohnsitz in einem PCT-Vertragsstaat
  • Staatsangehörigen eines Vertragsstaates
  • Firmen mit Sitz in einem Vertragsstaat

angemeldet werden.

TIPP
Professionell aufbereitete Informationen über den Stand der Technik bietet serv.ip, ein privatrechtliches Unternehmen des Österreichischen Patentamtes. Um sich vorab einen ersten Überblick zu verschaffen, besteht die Möglichkeit, selbst zu recherchieren. Im Internet stehen dafür die bedienerfreundlichen Webseiten DEPATISnet und esp@cenet zur Verfügung.
TIPP
Nähere Informationen zum internationalen Patent finden sich auf den Seiten des Österreichischen Patentamtes.

Formulare

Rechtsgrundlagen

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Österreichisches Patentamt

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