Inanspruchnahme

HINWEIS
Ab 31. Juli 2017 ist über das USP die elektronische Gründung möglich.

Für die Inanspruchnahme der Begünstigungen muss das Formular "NeuFoe 2" im Zuge einer Beratung durch die jeweilige gesetzliche Interessenvertretung ausgefüllt und bei der jeweils zuständigen Behörde (z.B. Finanzamt, Gericht, Bezirkshauptmannschaft, Magistrat, Landeshauptmann) bzw. bei einer Parteienvertreterin/einem Parteienvertreter (z.B. Notarin/Notar bei Selbstberechnung der Grunderwerbsteuer) im Original vorgelegt werden.

 

Für die Befreiung von Dienstgeberbeiträgen und Zuschlägen zum Dienstgeberbeitrag ist die Erklärung lediglich zu den Aufzeichnungen zu nehmen (diese ist nur auf Verlangen dem Finanzamt vorzulegen). Für die Befreiung von Wohnbauförderungsbeiträgen und Beiträgen zur gesetzlichen Unfallversicherung ist die Erklärung im Vorhinein (bei der Erstanmeldung einer Dienstnehmerin/eines Dienstnehmers) der zuständigen Gebietskrankenkasse vorzulegen.

Die gesetzliche Berufsvertretung (üblicherweise die jeweilige Wirtschaftskammer, für Neue Selbstständige die Sozialversicherungsanstalt der gewerblichen Wirtschaft) bestätigt auf dem jeweiligen Formular, dass ein Beratungsgespräch über die Neugründung oder Betriebsübertragung geführt wurde. Dies ist Voraussetzung für die Befreiung von den Gebühren und Beiträgen.

Informationen zur Ausübung von freiberuflichen Tätigkeiten finden sich auf den Seiten der jeweiligen Kammer bzw. des jeweiligen Berufsverbandes.

Formular

Neugründungen/Betriebsübertragungen (§ 4 bzw. § 5a iVm § 4 Neugründungs-Förderungsgesetz) – Erklärung – Neufoe2

Rechtsgrundlagen

Neugründungs-Förderungs-Richtlinien (NeuFöR)
Stand: 01.01.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
Bundesministerium für Finanzen
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