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Eintragung in das Widerspruchsregister

Das Widerspruchsregister ermöglicht eine wirksame Dokumentation eines Widerspruches gegen die Organspende. Es wurde mit 1. Jänner 1995 eingerichtet und wird vom Österreichischen Bundesinstitut für Gesundheitswesen (ÖBIG) gemeinsam mit der Vergiftunginformationszentrale geführt. Mit 31. Dezember 2014 waren 35.200 Personen im Widerspruchsregister eingetragen, 30.022 davon haben ihren Wohnsicht in ÖSterreich.

Alle Krankenanstalten sind gesetzlich verpflichtet, vor einer Organentnahme bei hirntoten Personen das Widerspruchsregister abzufragen, um nachzuprüfen, ob sie/er einer Organspende widersprochen hat. Die Abfrage ist rund um die Uhr möglich.

Jede/jeder, die/der im Fall des eigenen Todes keine Organe spenden möchte, kann durch Ausfüllen des Formulars "Organspende – Widerspruch/Änderung/Löschung" ihren/seinen Widerspruch in einem rechtlich gesicherten Umfeld erklären. Dazu wird das ausgefüllte Formular mittels E-Mail oder postalisch an das Widerspruchsregister übermittelt. Das Formular muss von der Widersprechenden/dem Widersprechenden unterschrieben werden. Mündige Minderjährige ab 14 Jahren können selbst widersprechen.

Die Daten der Widersprechenden werden in das EDV-gestützte Widerspruchsregister eingetragen. Im Anschluss wird eine Eintragungsbestätigung per Post bzw. per E-Mail an die betreffende Person verschickt.

Die ausgefüllten Formulare (mit Originalunterschrift) über den Widerspruch gegen die Organspende können per Post an folgende Adresse geschickt werden:

Gesundheit Österreich GmbH
z. Hd. Susanne Likarz
Stubenring 6
A-1010 Wien
E-Mail: wr@goeg.at

Eintragungen können, ebenfalls mit dem Formular "Organspende – Widerspruch/Änderung/Löschung" auch wieder gelöscht werden.

HINWEIS
Auch Personen, die ihren Widerspruch gegen die Organspende im Widerspruchsregister dokumentieren lassen, erhalten ein Organ, wenn sie es benötigen.

Rechtsgrundlagen

 §§ 5, 6, 7 Organtransplantationsgesetz

Formulare

Stand: 01.07.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

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