Verlustdeckel (nur im Altrecht)

Für die Pensionsberechnung nach dem alten Recht (Personen, die bis zum 31. Dezember 1954 geboren sind) wird für Pensionen mit einem Stichtag ab dem 1. Jänner 2004 ("Neupension") eine Vergleichsberechnung unter Anwendung der am 31. Dezember 2003 geltenden Rechtslage durchgeführt (Vergleichspension).

Ist die "Neupension" niedriger als die Vergleichspension, wird der Pensionsverlust mit einem bestimmten Prozentsatz gedeckelt.

Der Verlustdeckel betrug im Jahr 2004 fünf Prozent und erhöht sich in den folgenden Jahren um jeweils 0,25 Prozent, bis er im Jahr 2024 10 Prozent erreicht. Somit ergibt sich für das Jahr 2017 ein Verlustdeckel von 8,25 Prozent.

Stand: 01.01.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
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