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Pensionsanpassung 2016

Pensionen werden mit Wirksamkeit ab dem 1. Jänner eines jeden Jahres grundsätzlich mit dem Anpassungsfaktor angepasst. Bei der Ermittlung des Anpassungsfaktors wird die Inflationsrate berücksichtigt.

Die erstmalige Pensionsanpassung wird erst am 1. Jänner des zweiten Kalenderjahres, das dem Pensionsanfall folgt, vorgenommen. Ausgenommen davon sind Hinterbliebenenpensionen, die sich vom Pensionsbezug der Verstorbenen/des Verstorbenen ableiten. Sofern Pensionsstichtag der Verstorbenen/des Verstorbenen und Stichtag für die Hinterbliebenenpension im selben Kalenderjahr liegen, ist ebenfalls erst im zweitfolgenden Kalenderjahr erstmalig anzupassen.

Aufgrund der Entwicklung der Inflationsrate im maßgeblichen Zeitraum von August 2014 bis Juli 2015 wurde der Anpassungsfaktor (Richtwert) für das Jahr 2016 mit 1,012 festgesetzt.

Unter Bedachtnahme auf diesen Richtwert hat der Bundesminister für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz für das Jahr 2016 durch Verordnung eine Anpassung aller Pensionen, deren Stichtag im Jahr 2014 oder früher lag, um 1,2 Prozent festgelegt.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

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