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Arztbesuch in EU-Staaten

Wer in EU-Mitgliedstaaten, EWR-Staaten und die Schweiz reist, braucht die e-card, da sich auf deren Rückseite grundsätzlich die Europäische Krankenversicherungskarte (EKVK) befindet. Vertragsärztinnen/Vertragsärzte sowie Vertragskrankenanstalten in diesen Ländern sind aufgrund internationaler Verträge verpflichtet, die EKVK zu akzeptieren. Die erforderlichen Leistungen werden unter den gleichen Bedingungen gewährt, wie sie den Staatsangehörigen dieses Staates gewährt werden.

Wird die Europäische Krankenversicherungskarte nicht akzeptiert und auf eine Barzahlung der Behandlung bestanden bzw. soll eine Behandlung bei einer Privatärztin/einem Privatarzt oder in einem privaten Krankenhaus erfolgen, ist es empfehlenswert, sich eine detaillierte Rechnung ausstellen zu lassen. Diese sollte

  • die Art der Behandlung,
  • den Umfang der Behandlung,
  • die Diagnose und
  • das Datum der Behandlung

enthalten.

Bei Verlust der e-card oder wenn die Versicherte/der Versicherte über keine gültige Europäische Krankenversicherungskarte verfügt (in diesem Fall sind die Datenfelder der Karte mit Sternen versehen), besteht die Möglichkeit, beim zuständigen Krankenversicherungsträger eine "Bescheinigung als provisorischen Ersatz für die EKVK" zu beantragen.

Weitere Auskünfte rund um die e-card sind bei der e-card Serviceline unter der Telefonnummer 050 124 3311 erhältlich.

Weitere Informationen zur medizinischen Behandlung in anderen EU-Staaten finden sich auf HELP.gv.at.

Nähere Informationen finden sich auch im Kapitel "Erkrankung während des Urlaubs" auf HELP.gv.at.

Stand: 01.07.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen
Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

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