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Maßnahmen zur Vorbeugung gegen Gewalt an älteren Menschen

Die meisten älteren Menschen reden nicht über die ihnen gegenüber angewendete Gewalt. Insbesondere ältere Frauen sind oft emotional und ökonomisch abhängig, haben immer noch geschlechtsspezifische Rollenbilder, glauben, dass "niemand etwas unternehmen kann", und schämen sich über ihre Opferrolle.

Gewalthandlungen an älteren Menschen dürfen jedoch keine "normalen", "alltäglichen" und "üblichen" Vorkommnisse sein. Es braucht Ansätze und Bestrebungen auf allen Ebenen, um Änderungen zu erreichen.

Damit ältere Menschen, die Gewalt erleiden, mit ihren vielfältigen Problemen gehört werden und fachkundige Unterstützung erhalten, wurde in den letzten Jahren die regionale Vernetzung potentieller Ansprechstellen ausgebaut. Einbezogen wurden Expertinnen/Experten aus Opferhilfeeinrichtungen, Frauenhäusern, Wohlfahrtsorganisationen, Polizei und Justiz, Alten- und Pflegeheimen, dem medizinischen Bereich und den Vertreterinnen/Vertretern der Seniorenorganisationen.

Nähere Auskünfte erhalten Sie beim Verein Pro Senectute Österreich (E-Mail-Adresse: buero@prosenectute.at).

TIPP

Zum Thema Sicherheit für Senioren lesen Sie weiter unter: "Sicherheit für Senioren" auf HELP.gv.at.

Stand: 19.04.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz

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