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Hilfe oder "Einmischung"?

Gewalt an Frauen wird noch immer von Teilen der Gesellschaft und von Einzelpersonen toleriert oder zumindest nicht verhindert. Viele Menschen wollen sich in "Privatsachen" nicht einmischen.

Es ist jedoch jede einzelne Person dafür verantwortlich, dass Gewalt gestoppt und betroffenen Frauen und ihren Kindern geholfen wird. Gewalt darf nicht bagatellisiert oder verleugnet werden. Darum ist es wichtig, überall gegen Gewalt aufzutreten und sie zu verurteilen.

Unterstützen Sie von Gewalt betroffene Frauen und ihre Kinder, indem Sie sich über Beratungsmöglichkeiten und Hilfseinrichtungen informieren (Spezielle Beratungsstellen für Frauen).

Lassen Sie sich von kompetenten staatlichen oder privaten Einrichtungen beraten, damit Sie wissen, wie Ihre weiteren Schritte aussehen müssen und wie das Opfer unterstützt werden kann.

Die Anzeige bei der Polizei soll nicht der erste Weg sein – Akutfälle (unmittelbar drohende oder angewandte Gewalt) sind natürlich ausgenommen.

Weitere allgemeine und juristische Informationen finden sich auch auf der Homepage des Bundesministeriums für Gesundheit und Frauen unter dem Kapitel "Gewalt gegen Frauen".

Das Kapitel "Spezielle Beratungsstellen für Frauen" ebenfalls auf HELP.gv.at bietet weitere Adressen von Einrichtungen, die mit Rat und Hilfe zur Seite stehen.

Stand: 01.07.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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