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Verständigung der Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen

Handelt es sich bei der Gefährdeten/dem Gefährdeten um eine unmündige Minderjährige/einen unmündigen Minderjährigen (d.h. Kinder unter 14 Jahren), kann seit 1. September 2013 das Betretungsverbot auf Schulen, Kindergärten und Horte und einen Umkreis von 50 Metern ausgeweitet werden.

Die Leiterin/der Leiter der Einrichtung, für die das Betretungsverbot verhängt wurde, muss ehestens von der Polizei darüber informiert werden. Dabei muss ausschließlich

  • der Name der Gefährderin/des Gefährders,
  • der Name der/des gefährdeten Unmündigen,
  • die Dauer des Betretungsverbots und
  • die Information über eine allfällige Aufhebung des Betretungsverbots übermittelt werden.

Die Leiterin/der Leiter der jeweiligen Einrichtung muss im Rahmen der Aufsichtspflicht zum Schutz der/des gefährdeten Unmündigen die erforderlichen Maßnahmen setzen. Beispielsweise kann die für das Kind zuständige Kindergartenpädagogin angewiesen werden, bei der Abholung des Kindes darauf zu achten, dass das Kind nur bestimmten Personen ausgehändigt wird.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres

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