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Strahlenfrühwarnsystem

Für die rasche Erkennung von großräumigen radioaktiven Kontaminationen (Verunreinigungen) steht in Österreich ein vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft betriebenes Strahlenfrühwarnsystem mit 326 automatischen Messstationen und weiteren zehn grenznahen Luftmonitoren zur Verfügung.

Österreichische Messstationen

Um die aktuellen Werte anzusehen, klicken Sie bitte auf die Grafik.

Strahlenfrühwarnsystem gemessen von österreichischen Messstationen

Grafik-Quelle: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft

Auch zwischenstaatliche Vereinbarungen sichern den ständigen Datenaustausch zwischen dem österreichischen Strahlenfrühwarnsystem und den automatischen Messnetzen der Nachbarländer. Durch die rasche Verfügbarkeit der Werte können die Auswirkungen einer radioaktiven Freisetzung frühzeitig abgeschätzt werden.

Übersteigen die gemessenen Werte einen festgelegten Alarmpegel, kann die Bevölkerung über das Warn- und Alarmsystem gewarnt werden.

Weitere Informationen zum Verhalten und über allenfalls eingerichtete Auskunftsstellen oder Tonbanddienste werden im Anlassfall über Radio und Fernsehen bekannt gegeben.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion
Bundesministerium für Inneres

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