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Verhalten bei Blackout

Blackout – der längerfristige Stromausfall

In jedem Haushalt kann es relativ leicht zu einem Kurzschluss kommen. Der Schaden kann aber in den meisten Fällen wieder rasch behoben werden und somit ist der Stromausfall nur von kurzer Dauer. Wenn jedoch die Stromversorgung für einzelne Regionen oder gar in weiten Teilen des Landes ausfällt, spricht man von einem Blackout. Ein längerfristiger Stromausfall kann immer unangenehme Folgen haben und genau darum ist es wichtig, sich auf dieses Szenario vorzubereiten.

Seien Sie sich bewusst, dass es im Falle eines längerfristigen Blackouts eventuell nicht möglich ist, Lebensmittel und Getränke zu kaufen (Kassen funktionieren nicht, Transportlogistik bricht zusammen, Zahlung mit Bankomat-/Kreditkarte nicht möglich).

Daher sollten Sie für den Ernstfall vorsorgen und für einen krisenfesten Haushalt bevorraten:

  • Lebensmittel- und Getränkevorrat
    Getränkevorrat (Mineralwasser, Fruchtsäfte) sowie einen Lebensmittelvorrat für 7 bis 14 Tage. Der Inhalt der Tiefkühltruhe sollte nicht in erster Linie als Vorrat verwendet wenden, da bei einem Stromausfall verderbliche Lebensmittel nicht mehr gekühlt werden können.
  • Ersatzbeleuchtung
    Kerzen, Zünder, Feuerzeug, Taschenlampe mit Ersatzbatterien, Petroleum-Starkleuchte
  • Ersatzkochgelegenheit
    Trockenspiritus oder Brennspiritus, Campingkocher, Fonduekocher
  • Empfangseinrichtungen
    Kurbelradio oder Batterieradio mit Ersatzbatterien
  • Erste Hilfe – Zivilschutzapotheke
    Verbandsmaterial, wichtige und persönlich verschriebene Medikamente etc.
  • Geld
    Bewahren Sie immer etwas Bargeld zuhause auf.
  • Hygieneartikel
    Zahnbürste, Zahnpasta, Seife, Shampoo, Toilettenpapier, Binden oder Tampons, Vollwaschmittel, Müllbeutel, Putzmittel
  • Notstromversorgung
    Notstromaggregate gibt es mit einer Leistung von unter einem Kilowatt bis zu mehreren hundert Kilowatt
  • Alternative Heizmöglichkeit
    Heizgeräte, die mit Petroleum oder Flaschengas betrieben werden, Kachelöfen, Kaminöfen usw.
Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres

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