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Finanzielle Notlage

Wenn durch Verlust oder Diebstahl von Geldmitteln eine finanzielle Notlage entsteht, ist in erster Linie durch Bank- oder Postüberweisung oder durch Überweisung mittels Western Union Abhilfe zu schaffen. Sollte dies in bestimmten Situationen oder Ländern nicht möglich sein, kann zum Zweck der Finanzierung der Heimreise

  • durch Überweisung vom eigenen österreichischen Bankkonto
  • durch Angehörige, Freundinnen/Freunde oder die Arbeitgeberin/den Arbeitgeber der/des in Notlage geratenen österreichischen Staatsbürgerin/Staatsbürgers

beim Außenministerium in Wien ein Depot errichtet werden, wobei die Vertretungsbehörde den Kontakt herstellt.

Diese Serviceeinrichtung des Außenministeriums ist eine Notfalleinrichtung, die keinesfalls für private Geldbeschaffung, etwa für Urlaubsverlängerung, Weiterreise, Einkäufe etc., beansprucht werden kann.

Ist die Beschaffung von Eigenmitteln jedoch auch durch eine Depoterrichtung nicht möglich, kann die Vertretungsbehörde im Fall einer unverschuldeten Notlage gegen Verpflichtung der späteren Rückzahlung ein Heimsendungsdarlehen für die preisgünstigste Heimreise nach Österreich gewähren. Voraussetzung ist die polizeiliche Anmeldung in Österreich.

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres

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