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Pflanzen, Saatgut, Erde etc.

HINWEIS
Diese Bestimmungen gelten nur bei der Einfuhr von Waren aus Nicht-EU-Ländern.

Sollen Pflanzen, Pflanzenerzeugnisse, Saatgut, Erde, Kompost o.Ä. aus einem Nicht-EU-Staat in die EU eingeführt werden, müssen diese unter Umständen vom Pflanzenschutzdienst an der Grenze untersucht werden. Die Einreise ist nur bei jenen Zollstellen möglich, die über einen solchen Dienst verfügen.

Bereits vor der Ausreise ist die Registrierung zu beantragen. Außerdem wird ein von der zuständigen ausländischen Stelle ausgestelltes Pflanzengesundheitszeugnis benötigt.

Folgende Ausnahmen gibt es bei Waren für den Eigenbedarf:

  • Schnittblumen: 1 unverpackter Strauß (nur in Folie oder Papier gewickelt, aber nicht in Schachteln), wenn diese nicht aus Malaysien, Singapur oder Thailand kommen.
  • Abgepackte Erde: 80 Liter
  • Zimmerpflanzen bzw. Kübelpflanzen: 3 Stück
  • Balkonpflanzen bzw. Gartenstauden (wenn diese nicht verholzt sind): 10 Stück
  • Gemüsejungpflanzen: 20 Stück
  • Bäume und Sträucher: 3 Stück
  • Blumenzwiebeln und Knollen: 1 Kilogramm
  • Christbaum (abgeschnitten): 1 Stück
  • Reisig: 1 Handstrauß
  • Reisigkranz: 1 Stück
  • Saatgut: Je nach Art verschieden geringe Mengen

Bestehen Einfuhrverbote, gelten die Ausnahmen nicht! Eine Einfuhr von Waren, für die ein Einfuhrverbot besteht, ist in keinem Fall möglich. Generelle Einfuhrverbote bestehen z.B. für Bonsaipflanzen, Zitruspflanzen und Weinreben.

ACHTUNG

Für gewisse Gebiete bestehen Sonderregelungen! Diese Gebiete sind unter anderem:

  • Die Kanarischen Inseln
  • Ceuta und Melilla
  • Frankreichs überseeische Gebiete

Achten Sie auch auf allfällige artenschutzrechtliche Bestimmungen (z.B. für lebende Orchideen).

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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