Aktives Wahlrecht – Nationalratswahl 2019

Aktiv wahlberechtigt bei der Nationalratswahl 2019, d.h. zur Stimmabgabe berechtigt, waren

  • österreichische Staatsbürgerinnen/österreichische Staatsbürger mit Hauptwohnsitz in Österreich,,
  • die am Wahltag, 29. September 2019 mindestens 16 Jahre alt  sind und
  • nicht wegen einer gerichtlichen Verurteilung vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.

Ob diese Voraussetzungen vorliegen, wird – abgesehen vom Wahlalter – nach dem Stichtag beurteilt. Der Stichtag für die Nationalratswahl 2019 ist der 9. Juli 2019.

Auslandsösterreicherinnen/Auslandsösterreicher sind wahlberechtigt, wenn sie

  • am Wahltag mindestens 16 Jahre alt waren und
  • am Stichtag (9. Juli 2019) bereits in der Wählerevidenz eingetragen sind oder
  • bis zum 8. August 2019 (Ende des Einsichtszeitraumes für die Auflegung der Wählerverzeichnisse) auf deren Antrag in die Wählerevidenz und in der Folge in das Wählerverzeichnis einer österreichischen Gemeinde eingetragen werden.

Um in die Wählerevidenz eingetragen zu werden, muss ein Antrag gestellt werden. Auslandsösterreicherinnen/Auslandsösterreicher, die im Ausland wählen, benötigen für die Stimmabgabe – da im Ausland nur die Briefwahl möglich ist – immer eine Wahlkarte. Diese muss bei der Gemeinde, in deren Wählerevidenz sie eingetragen sind, beantragt werden.

HINWEIS
Österreichische Staatsbürgerinnen/österreichische Staatsbürger mit Hauptwohnsitz  in Österreich werden automatisch in der Wählerevidenz ihrer Heimatgemeinde geführt. In Folge werden sie auch automatisch in das für die Nationalratswahl erstellte Wählerverzeichnis aufgenommen.

Andere EU-Bürgerinnen/andere EU-Bürger ohne österreichische Staatsbürgerschaft und Personen aus Drittstaaten ohne österreichische Staatsbürgerschaft sind bei Nationalratswahlen nicht wahlberechtigt.

Ausführliche Informationen zum Thema "Auslandsösterreicher – Nationalratswahl 2019" finden sich ebenfalls auf oesterreich.gv.at.

Rechtsgrundlagen

Nationalrats-Wahlordnung 1992 (NRWO)


Stand: 19.08.2019
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Inneres