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Gratis-Zahnspange

Seit 1. Juli 2015 werden für alle Kinder und Jugendlichen neben abnehmbaren auch festsitzende Zahnspangen als Leistung der sozialen Krankenversicherung gewährt. Bei Behandlungsbeginn darf das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet sein. Die Übernahme der Kosten erfolgt nur bei erheblicher Zahn- oder Kieferfehlstellung. Die Behandlung hat durch eine Kieferorhopädin/einen Kieferorhtopäden mit entsprechendem Einzelvertrag zu erfolgen.

Werden bestimmte Voraussetzungen erfüllt, gebührt bei Behandlung durch eine Wahlbehandlerin/einen Wahlbehandler Kostenerstattung in Höhe von 80 Prozent des Vertragstarifs.

Erhebliche Zahn- oder Kieferfehlstellung bedeutet, dass nach dem Index of Orthodontic Treatment Need (IOTN) die Stufe 4 oder 5 gegeben ist. Die Beurteilung, ob eine solche vorliegt, obliegt der behandelnden Kieferorthopädin/dem behandelnden Kieferorthopäden.

Behandlungsbeginn ist das Datum, zu dem erstmals die Zahnspange im Mund der Patientin/des Patienten eingebracht wird.

Listen der Vertragspartnerstellen aller Bundesländer finden sich auf den Seiten des Hauptverbands der österreichischen Sozialversicherungsträger.

HINWEIS
Neben der Gratiszahnspange gewährt die soziale Krankenversicherung auch weiterhin Zuschüsse für Zahnspangen, wenn alle sozialversicherungsrechtlich relevanten Kriterien erfüllt sind.
Stand: 01.07.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Gesundheit und Frauen

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