Lehrberuf (Duale Ausbildung)

Nach erfolgreichem Abschluss der Pflichtschule ist es für viele Jugendliche an der Zeit, ihre berufliche Zukunft zu planen.

Eine der Möglichkeiten besteht darin, eine duale Ausbildung (Lehre) zu absolvieren und einen Lehrberuf zu erlernen.

Lehrlinge bekommen einen Lehrvertrag und werden von einer Lehrberechtigten/einem Lehrberechtigten ausgebildet, wobei sie verschiedene Rechte und Pflichten haben.

Die folgenden Seiten bieten ausführliche Informationen zum Thema "Lehre" sowie Tipps für die Lehrausbildung. Außerdem stehen Informationen zu Beihilfen und Förderungen für Lehrlinge und zum Ablauf der Ausbildung zur Verfügung.

Seit September 2013 wird der Besuch von Vorbereitungskursen für die Lehrabschlussprüfung gefördert. Zweit- und Drittantritt zur Lehrabschlussprüfung sind kostenlos.

Im Berufsleben werden internationale Erfahrungen und Praktika immer wichtiger. Unternehmen suchen oft Personen, die schon während der Lehre Auslandserfahrungen gesammelt haben. Wer einen Teil seiner Lehrausbildung im Ausland absolviert, kann einen entscheidenden Vorteil bei der späteren Jobsuche haben.

Informationen darüber, wie ein Teil der Berufsbildung im Ausland absolviert werden kann und wie diese Qualifikationen in Österreich anerkannt werden können, finden sich auf den Seiten zum EUROPASS der Europäischen Union sowie beim Verein für internationalen Fachkräfteaustausch.

Wer im Ausland bereits einen mit der österreichischen Lehrabschlussprüfung vergleichbaren beruflichen Abschluss erlangt hat, kann beim Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort einen Antrag auf Anerkennung ("Gleichhaltung von Lehrabschlussprüfungen") stellen.

Eine Liste der Lehrberufe von A-Z findet sich auf den Seiten des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort.

Es sind alle Lehrberufe (z.B. kaufmännische, gestalterische oder handwerkliche Berufe), die in Österreich erlernt werden können, aufgelistet. Informationen zu jedem Lehrberuf und die Erstellung eines Interessensprofils bietet der "Berufsinformationscomputer – BIC".

Stand: 08.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
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