OeNB:Warnung – Betrugsversuche

Derzeit werden Privatpersonen von angeblichen Mitarbeiterinnen/Mitarbeitern der Österreichische Nationalbank (OeNB) angerufen und unter Androhung einer Kontosperrung dazu aufgefordert eine gewisse Summe zu überweisen, um der Sperrung des Kontos zu entgehen.

Die OeNB weist daraufhin, dass sie als Zentralbank der Republik Österreich keine Kontosperrungen von Privatpersonen bei Kreditinstituten durchführt und diese auch nicht veranlassen kann. Es handelt sich in diesen Fällen um Betrugsversuche!

Empfängerinnen/Empfängern solcher Telefonanrufe sollten größtmögliche Vorsicht walten lassen und gegebenenfalls die zuständigen Strafverfolgungsbehörden kontaktieren.

Gefälschte E-Mails

Die OeNB weisen darauf hin, dass E-Mails im Umlauf sind, die von gefälschten OeNB-Absende-Adressen aus verschickt werden.

Derzeit werden von den Betrügern zwei Absende-Adressen verwendet posteingang@oenb.at bzw. viktoria.magdalena@oenb.at, auf deren Person auch verwiesen wird. Die versendeten E-Mails beinhalten Schadsoftware und machen die Empfängerinnen/Empfänger auf eine nicht näher erläuterte Geldüberweisung aufmerksam (vermutlich, um die Betroffenen zu ermutigen auf die Anhänge zu klicken).

Die OeNB stellen klar, dass es weder eine Geldüberweisung noch eine Frau Viktoria Magdalena in der Österreichischen Nationalbank gibt. Die meisten E-Mailsysteme überprüfen die legitime Urheberschaft der E-Mail technisch nicht. Leider gibt es keine Möglichkeit die Betrüger darin zu hindern gefälschte E-Mails im Namen der OeNB zu versenden.

Bitte öffnen Sie keinesfalls mitgeschickte E-Mail-Anhänge und löschen Sie das E-Mail.

Stand: 27.09.2017
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion