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Frauenförderung in sonstigen Bereichen

Frauenförderung an österreichischen Universitäten

Öffentliche Universitäten in Österreich sind gesetzlich zur Frauenförderung und zur Gleichstellung von Frauen und Männern verpflichtet. In allen Kollegialorganen (z.B. Rektorat), die aufgrund des Universitätsgesetzes  sowie durch den Organisationsplan und die Satzung der Universität eingerichtet sind, müssen mindestens 50 Prozent Frauen vertreten sein. Dies gilt allerdings nicht für Prüfungskommissionen. In den Satzungen der jeweiligen Universitäten muss die Erlassung eines Frauenförderungsplans vorgesehen werden. In dem jeweiligen Frauenförderungsplan muss unter anderem festgehalten werden, mit welchen personellen und organisatorischen Maßnahmen die bestehende Unterrepräsentation bzw. bestehende Benachteiligungen von Frauen beseitigt werden können.

Frauenförderungspläne der Universitäten

Die nachfolgend angeführte Tabelle enthält den Frauenförderungsplan der jeweiligen Universität:

Universität Wien

Frauenförderungsplan Universität Wien 

Universität Graz

Frauenförderungsplan Universität Graz

Universität Innsbruck

Frauenförderungsplan Universität Innsbruck

Medizinische Universität Wien

Frauenförderungsplan Medizinische Universität Wien

Medizinische Universität Graz

Frauenförderungsplan Medizinische Universität Graz

Medizinische Universität Innsbruck

Frauenförderungsplan Mezinische Universität Innsbruck

Universität Salzburg

Frauenförderungsplan Universität Salzburg

Technische Universität Wien

Frauenförderungsplan Technische Universität Wien

Technische Universität Graz

Frauenförderungsplan Technische Universität Graz

Montanuniversität Leoben

                                -

Universität für Bodenkultur Wien

Frauenförderungsplan Universität für Bodenkultur Wien

Veterinärmedizinische Universität Wien

Frauenförderungsplan Veterinärmedizinsche Universität Wien

Wirtschaftsuniversität Wien

Frauenförderungsplan Wirtschaftsuniversität Wien

Universität Linz

Frauenförderungsplan Universität Linz

Universität Klagenfurt

Frauenförderungsplan Universität Klagenfurt

Universität für Weiterbildung Krems

Frauenförderungsplan Universität für Weiterbildung Krems

Universität für angewandte Kunst Wien

Frauenförderungsplan Universität für angewandte Kunst Wien

Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Frauenförderungsplan Universität für Musik und darstellende Kunst Wien

Universität Mozarteum Salzburg

Frauenförderungsplan Universität Mozarteum Salzburg

Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Frauenförderungsplan Universität für Musik und darstellende Kunst Graz

Universität für künstlerische und industrielle Gestalung Linz

Frauenförderungsplan Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz

Akademie der bildenden Künste Wien

Frauenförderungsplan Akademie der bildenden Künste

 

Frauenförderung in staatsnahen Unternehmen

Die Bundesregierung hat sich selbst dazu verpflichtet, einen bestimmten Frauenanteil ("Frauenquote") in den Aufsichtsräten von staatsnahen Unternehmen einzuführen. Bei staatsnahen Unternehmen handelt es sich um solche Unternehmen, an denen der Staat mit mindestens 50 Prozent beteiligt ist (z.B. ASFINAG, ÖBB, OeNB).

Als Ziel wurde vereinbart, bis Ende des Jahres 2013 in den Aufsichtsräten staatsnaher Unternehmen einen Frauenanteil von 25 Prozent und bis Ende des Jahres 2018 einen Frauenanteil von 35 Prozent zu erreichen. Die Quoten gelten allerdings nur für jene Aufsichtsratsmitglieder die aus dem Bundesministerium in den Aufsichtsrat des jeweiligen Unternehmens entsendet werden. Die Frauenquotenregelung gilt somit nicht für den gesamten Aufsichtsrat des staatsnahen Unternehmens.

Die Seitens der Bundesregierung selbst auferlegte Frauenförderungsregelung wurde im" Public Corporate Governance Kodex" verankert.

Rechtsgrundlagen

Universitätsgesetz (UnivG)

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundeskanzleramt – HELP-Redaktion

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