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Kindergärten

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Nutzen Sie die Kindergarten-Voranmeldung online.
Bitte prüfen Sie, ob Ihre Behörde das Verfahren anbietet.

Allgemeines

Längst schon sind Kindergärten zu pädagogisch wertvollen Institutionen mit einem vielfältigen Angebot geworden.

Die Regelung der Rahmenbedingungen für Kindergärten fällt in die Kompetenz der einzelnen Bundesländer. Anzahl, Öffnungszeiten und Kosten können daher unterschiedlich sein.

Mit Beginn des Kindergartenjahres 2009/2010 wurde der halbtägige Kindergartenbesuch (20 Stunden pro Woche ohne Mittagstisch) im letzten Jahr vor Schuleintritt für die Eltern kostenlos eingeführt (sogenanntes Gratiskindergartenjahr).

Diesbezügliche Initiativen der meisten Bundesländer gehen über diese Regelung teilweise weit hinaus:

Initiativen der Bundesländer zum Gratiskindergarten

Burgenland

Rückerstattung der Elternbeiträge für den ganztägigen Besuch von 2,5 bis 6-Jährigen bis zu 45 Euro monatlich im Kindergarten bzw. bis zu 90 Euro in der Krippe

Niederösterreich

Keine Elternbeiträge für den halbtägigen Kindergartenbesuch (2,5- bis 6-Jährige)

Oberösterreich

Keine Elternbeiträge für den ganztägigen Kindergartenbesuch oder Krippenbesuch (2,5- bis 6-Jährige)

Tirol

Keine Elternbeiträge für den halbtägigen Kindergartenbesuch (4- bis 6-Jährige)

Wien

Keine Elternbeiträge für den ganztägigen Kindergartenbesuch oder Krippenbesuch (0- bis 6-Jährige)

HINWEIS
Ausführliche Informationen erhalten Sie bei der Betreiberorganisation Ihres Kindergartens. Die Stadt Wien bietet auf ihren Seiten für Eltern und Kinder, die keinen Hauptwohnsitz in Wien haben, Informationen zur weiterhin geltenden Beitragsverpflichtung an.

Um die Kosten der Kinderbetreuung abdecken zu können, gibt es die Möglichkeit, eine einkommensabhängige Kinderbetreuungsbeihilfe zu erhalten.

Bezüglich weiterer Unterstützungsmöglichkeiten wenden Sie sich auch an das zuständige Gemeindeamt bzw. Magistrat.

Seit dem Kindergartenjahr 2010/2011 ist der halbtägige Kindergartenbesuch (mindestens 16 Stunden pro Woche) für Kinder, die bis zum 31. August fünf Jahre alt geworden sind, von September bis Juni (mit Ausnahme der Schulferien) verpflichtend. Ergänzend zur Ferienzeit und den schulfreien Tagen kann auch ein Urlaub im Umfang von drei Wochen in Anspruch genommen werden.

Ab dem Kindergartenjahr 2016/2017 sind die Bundesländer verpflichtet, allen Eltern von jenen Kindern, die vor dem 1. September vier Jahre alt geworden sind, und nicht bereits zum Besuch eines Kindergartens angemeldet sind, eine zeitgerechte Einladung zu einem Elterngespräch, bei dem das Kind anwesend sein muss, zu übermitteln. In diesem verpflichtenden Elterngespräch wird auf die positiven Auswirkungen des Kindergartenbesuchs auf das Kind hinsichtlich der Erlangung von sozialen Fähigkeiten, der Erhöhung der Sprach- und Kommunikationsfähigkeit und der Kreativität aufmerksam gemacht. Es wird eine Empfehlung zum halbtägigen Besuch einer Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtung im vorletzten Kindergartenjahr abgegeben werden.

Ausgenommen sind jene Kinder, die bereits vorzeitig die Schule besuchen, denen aus unterschiedlichen Gründen (Erkrankung, schwere Behinderung, entlegener Wohnort etc.) ein Kindergartenbesuch nicht zumutbar scheint oder die sich in häuslicher Betreuung bzw. Tageselternbetreuung befinden. Die Befreiung von der Besuchspflicht erfordert einen schriftlichen Antrag der Eltern bzw. sonstigen mit der Obsorge betrauten Personen und hat in Abwägung des Rechts des Kindes auf Bildung, der berechtigten Interessen der Eltern bzw. sonstigen mit der Obsorge betrauten Personen sowie der durch den Einrichtungsbesuch verursachten Belastungen für das Kind zu erfolgen.

Auf folgende Kriterien sollte bei der Auswahl eines geeigneten Kindergartenplatzes geachtet werden:

  • Das pädagogische Konzept sollte mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen
  • Standort und Öffnungszeiten müssen den persönlichen Bedürfnissen und Anforderungen gerecht werden
  • Die Größe der Gruppe muss auf eine individuelle Betreuung und altersgemäße Förderung der körperlichen, geistigen und seelischen Entwicklung jedes einzelnen Kindes abgestimmt sein
  • Die Räume sollten hell und freundlich sein – ein Garten bzw. eine Grünfläche und ein im Freien befindlicher Spielplatz sind von Vorteil

Sie haben die Wahl zwischen:

Öffentliche Kindergärten

Die Anmeldung für einen Platz in einem öffentlichen Kindergarten erfolgt zumeist am zuständigen Gemeindeamt bzw. Magistrat, in manchen Fällen auch im Kindergarten selbst.

In einigen Gemeinden bzw. Städten sind die Beiträge entsprechend dem Einkommen der Eltern sozial gestaffelt.

ACHTUNG
In den Servicestellen der Wiener Kindergärten haben Eltern in den Monaten Jänner und Februar jeden Jahres Gelegenheit, ihr Kind für den Kindergarteneintritt im September voranzumelden. Sie können bei dieser Gelegenheit auch Wünsche bezüglich des Standortes und Angebotes bekannt geben.

Für Eltern, die unter dem Jahr einen Betreuungsplatz benötigen, ist eine Anmeldung jederzeit möglich. In den Servicestellen der Wiener Kindergärten sind die Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter in solchen Fällen bemüht, eine sofortige Unterbringung zu ermöglichen.

In Wien besteht die Möglichkeit einer Online-Kindertagesheim-Anmeldung für einen Platz in einer städtischen Krippe, einem Kindergarten oder Hort.

Private Kindergärten

Wenn Sie Ihr Kind in einem privaten Kindergarten unterbringen möchten, ist es am besten, sich die infrage kommenden Kindergärten persönlich anzusehen und ein Gespräch mit der Leiterin/dem Leiter zu führen.

Die Anmeldung erfolgt entweder im Kindergarten selbst oder bei der jeweiligen Trägerorganisation.

Betriebskindergärten

Betriebskindergärten sind im oder in der Nähe des Betriebes angesiedelt und stehen den Kindern der Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter zur Verfügung.

Wenn Sie die Einrichtung eines Betriebskindergartens anregen möchten, nehmen Sie mit der Betriebsrätin/dem Betriebsrat, der Personalvertretung bzw. den Verantwortlichen Ihres Betriebes Kontakt auf.

TIPP
Sprechen Sie mit Kolleginnen/Kollegen über deren Bedarf an einer Kinderbetreuungseinrichtung bzw. kontaktieren Sie Mitarbeiterinnen/Mitarbeiter von Nachbarfirmen.

Rat und Hilfe bei der Errichtung eines Betriebskindergartens bieten beispielsweise folgende Einrichtungen:

Stand: 01.01.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Familien und Jugend

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