Hilfe zu "Gebärdensprachvideo" Deutsch | English

Ganztägige Schulformen

In Schulen, die "Ganztägige Schulformen" anbieten, werden Kinder nicht nur unterrichtet, sondern auch betreut. Damit stellen ganztägige Schulformen Schulkindern eine gezielte Lernunterstützung, eine Betreuung sowie eine Förderung ihrer Talente zur Verfügung.

Im Mittelpunkt der Betreuung stehen:

  • Lernmotivation und Lernunterstützung
  • Förderung und Unterstützung von Kreativität
  • Soziales Lernen (Intensivierung von Kontakten zwischen Schülerinnen/Schülern unterschiedlicher sozialer Gruppen, Kulturen und Religionen)
  • Anregung zu sinnvoller Freizeitgestaltung (Förderung von Haltungen und Fertigkeiten, die über die Schulzeit hinaus von Bedeutung sind, Berücksichtigung der Bedürfnisse nach Bewegung, Rückzug und Erholung)

Grundsätzlich kann zwischen zwei unterschiedlichen Formen der Betreuung unterschieden werden:

  • Nachmittagsbetreuung: Bei der Form mit Nachmittagsbetreuung findet der Unterricht am Vormittag statt, am Nachmittag ist Zeit für Hausübungen, Sport, Freizeitaktivitäten und Förderstunden.
  • Verschränkte ganztägige Schule: Bei der verschränkten ganztägigen Schule wechseln sich Unterrichts-, Lern- und Freizeiten den ganzen Tag über ab.

Bei beiden Formen werden die Kinder von Montag bis Donnerstag bis mindestens 16 Uhr, an Freitagen bis mindestens 14 Uhr, von Pädagoginnen/Pädagogen in der Schule betreut. Die Höhe des Selbstkostenanteils für Essen und Freizeitbetreuung variiert und wird vom Schulerhalter festgelegt. Verantwortlich für die Einrichtung einer ganztägigen Schule ist der Schulerhalter – bei Volksschule und NMS  ist das die Gemeinde, bei AHS (Unterstufe) der Bund.

Stand: 01.07.2016
Hinweis .
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Bildung

Bewertung

War diese Information hilfreich? Das Feld "War diese Information hilfreich?" muss ausgefüllt sein!