Arbeiten im Nicht-EU-Raum

Allgemeines

Da die Regelungen bezüglich Einreise, Aufenthaltsrecht, Arbeitserlaubnis und Sozialversicherung von Land zu Land unterschiedlich sind, empfiehlt es sich, in einem ersten Schritt die ausländische Vertretungsbehörde in Österreich zu kontaktieren. Dort sind ausführliche Informationen und hilfreiche Tipps für die Arbeitsaufnahme im Ausland erhältlich.

Working Holiday-Programme

Die Working Holiday-Programme mit Hongkong, Israel, Japan, Neuseeland, Südkorea und Taiwan (demnächst auch mit Australien, Chile und Kanada) ermöglichen jungen Österreicherinnen und Österreichern zwischen 18 und 30 Jahren während eines sechsmonatigen Ferienaufenthalts in diesen Ländern einer beliebigen Beschäftigung nachzugehen. Dabei sind die geltenden Lohn- und Arbeitsbedingungen sowie die sozialversicherungsrechtlichen Vorschriften einzuhalten.

Das Working Holiday-Programm basiert auf Gegenseitigkeit, d.h. auch junge Hongkongerinnen/Hongkonger, Japanerinnen/Japaner, Neuseeländerinnen/Neuseeländer, Süd-Koreanerinnen/Süd-Koreaner und Taiwanerinnen/Taiwaner (demnächst auch Australierinnen/Australier, Chileninnen/Chilenen und Kanadierinnen/Kanadier) dürfen unter den gleichen Voraussetzungen während eines Working Holiday-Aufenthaltes in Österreich arbeiten.

Je nach Dauer des geplanten Aufenthalts ist bei der ausländischen Vertretungsbehörde in Österreich ein Visum C (für weniger als drei Monate) oder ein Visum D (für bis zu sechs Monate) zu beantragen.

Stand: 08.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Konsumentenschutz
Bewertung
War diese Information hilfreich? *: