Geldüberweisungen

TIPP
Über Unterstützung bei Notfällen im Ausland informiert das Bundesministerium für europäische und internationale Angelegenheiten.

Zahlungskonto in Österreich

Bei grenzüberschreitenden Aktivitäten ist es nicht mehr notwendig, mehrere Konten in unterschiedlichen Ländern zu halten, da Nutzer österreichischer Zahlungskonten bargeldlose Euro-Zahlungen von diesem Konto innerhalb des gesamten SEPA-Raumes vornehmen können. Der SEPA-Raum umfasst alle EU-Länder sowie die EWR-Länder Island, Liechtenstein und Norwegen. Formell ist darauf zu achten, dass bei Überweisungen bzw. Lastschriften die IBAN (International Bank Account Number, internationale Kontonummer) des Zahlungsempfängers bzw. des Zahlers angegeben wird. Dies gilt auch für bargeldlose Zahlungen in die Nicht-EWR-Mitglieder Schweiz, Monaco, San Marino, Isle of Man, Jersey, Guernsey. Bei Überweisungen in alle anderen Länder ist entweder die IBAN oder die Kontonummer und der BIC (internationalen Bankleitzahl) des Zahlungsempfängers anzugeben.  

Unabhängig davon wird bei einem Aufenthalt im Ausland in der Praxis auch das Einräumen einer Zeichnungsberechtigung für eine Person mit Wohnsitz in Österreich empfohlen. 

Außerdem ist der Bank auch der geänderte Wohnsitz im Ausland anzugeben und allenfalls eine Erklärung der Devisenausländereigenschaft abzugeben.

Gebühren für grenzüberschreitende Zahlungen

Banken dürfen für grenzüberschreitende Zahlungen in Euro innerhalb der EU keine höheren Gebühren als für entsprechende Inlandszahlungen verlangen. Diese Gebührengleichstellung gilt auch für Bankomatbehebungen und Kartenzahlungen in Euro und Schwedische Kronen.

Nähere Informationen zu IBAN und BIC finden sich im Kapitel "Girokonto".

Stand: 01.01.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Finanzen
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