Vignette und Maut

NEU
Seit 8. November 2017 kann die Digitale Vignette  erworben werden. Ausführliche Informationen zum Thema "Digitale Vignette" finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Fahrzeuge bis 3,5 t

Für die Benützung von Autobahnen und Schnellstraßen ist für alle Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht bis zu 3,5 t (z.B. Motorräder, Pkw) eine Vignette erforderlich.

Die Vignette kann

  • entweder in Form einer Klebevignette weiterhin bei Automobilclubs, Tankstellen, Trafiken und ASFINAG-Mautstellen erworben werden,
  • oder seit 8. November 2017 auch als Digitale Vignette (Eintragung des Kennzeichens in der Vignettenevidenz der ASFINAG).

Die Digitale Vignette ist sowohl online (im Webshop der ASFINAG bzw. über die ASFINAG-App "Unterwegs") als auch bei bestimmten Verkaufsstellen erhältlich. Weitere Informationen zum Thema "Digitale Vignette" finden sich ebenfalls auf HELP.gv.at.

Motorräder mit Beiwagen benötigen lediglich eine Vignette für einspurige Fahrzeuge, jene mit zwei Rädern auf einer der Achsen (z.B. Trikes) benötigen eine Pkw-Vignette.

Folgende Preise gelten für die Vignette 2018 (Farbe: Kirschrot):

  • Pkw und Lkw bis einschließlich 3,5 t höchstzulässiges Gesamtgewicht
    • Jahresvignette: 87,30 Euro
    • 2-Monats-Vignette: 26,20 Euro
    • 10-Tages-Vignette: 9 Euro
  • Motorräder (einspurige Kraftfahrzeuge, auch mit Beiwagen)
    • Jahresvignette: 34,70 Euro
    • 2-Monats-Vignette: 13,10 Euro
    • 10-Tages-Vignette: 5,20 Euro

Die türkise Vignette 2017 konnte bis 31. Jänner 2018 verwendet werden. Seit 1. Februar 2018 ist nur mehr die neue kirschrote Klebevignette bzw. die Digitale Vignette gültig.

HINWEIS
Das Gewicht eines Anhängers wird zu dem des Zugfahrzeuges nicht addiert.

Für Menschen mit Behinderung bestehen Sonderregelungen.

Fahrzeuge über 3,5 t

Für die Benützung von Autobahnen und Schnellstraßen ist für Fahrzeuge mit einem höchstzulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 t (z.B. Lkw, Busse, schwere Wohnmobile) eine fahrleistungsabhängige Maut zu bezahlen (Lkw-Mautsystem).

Die Tarife der fahrleistungsbezogenen Maut (Fahrzeuge mit mehr als 3,5 t) werden u.a. nach den Euro-Emissionsklassen gestaffelt. Unmittelbar nach der Deklaration der EURO-Emissionsklasse an einer GO Vertriebsstelle wird die neu auf der GO-Box gespeicherte EURO-Emissionsklasse bei den Mauttransaktionen tariflich berücksichtigt. Jede deklarierte EURO-Emissionsklasse, die einen günstigeren Mauttarif als Euro III bzw. Euro 3 nach sich zieht (ab Euro IV bzw. Euro 4 oder besser), muss nachgewiesen werden.

HINWEIS
Die Maut in Österreich kann auch über das deutsche Fahrzeuggerät über die Anwendung "Toll2Go" anstelle der GO-Box entrichtet werden. Dies ist vor allem für Transportunternehmen gedacht, deren Lkw häufig in Österreich und Deutschland unterwegs sind, da für die Mautentrichtung in beiden Staaten nur noch ein Fahrzeuggerät benötigt wird.

Weiterführende Links

Rechtsgrundlagen

Stand: 12.07.2018
Hinweis
Abgenommen durch:
HELP-Redaktion
Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
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