Motorbezogene Versicherungssteuer

Zusammen mit der Haftpflichtversicherungsprämie für Krafträder (z.B. Motorräder über 100 ccm) und Kraftfahrzeuge mit einem höchsten zulässigen Gesamtgewicht unter 3,5 Tonnen (z.B. Pkw und Kombi), ausgenommen Zugmaschinen und Motorkarren, wird die sogenannte "motorbezogene Versicherungssteuer" bezahlt, welche in Folge von der Versicherungsanstalt an das Finanzamt abgeführt wird.

ACHTUNG
Diese Regelungen gelten für alle Unternehmerinnen/Unternehmer aus EU-Mitgliedstaaten sowie
EU-Bürgerinnen/EU-Bürger
mit einem in Österreich zugelassenen Kfz.

Für im Inland zum Verkehr zugelassene Kraftfahrzeuge, deren höchstes zulässiges Gesamtgewicht mehr als 3,5 Tonnen beträgt oder die als Zugmaschine oder Motorkarren genehmigt sind, ist Kraftfahrzeugsteuer beim Finanzamt zu entrichten.

Beginnt oder endet das Versicherungsverhältnis – z.B. im Zuge der Abmeldung eines Kfz anlässlich einer Übersiedlung ins Ausland – während eines Kalendermonats, ist die motorbezogene Versicherungssteuer nur anteilig zu entrichten. Der Monat ist hierbei mit 30 Tagen anzusetzen.

Nähere Informationen zur Kraftfahrzeugsteuer finden sich auf USP.gv.at.

Motorbezogene Versicherungsteuer (BMF)

Stand: 13.02.2020
Hinweis
Abgenommen durch:
Bundesministerium für Finanzen
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